Neuer Gartenführer: Vegetationsgeschichtliche Anlage

Die Hohenheimer Gärten feiern ihr 250-jähriges Jubiläum - und ein Gartenteil, die Vegetationsgeschichtliche Anlage, ihr 50-jähriges Bestehen.

Die Vegetationsgeschichtliche Anlage in den Hohenheimer Gärten. Bild: Universität Hohenheim / Robert Gliniars.

Anzeige

Jetzt begleitet ein neuer Gartenführer in Wort und Bild auf rund 150 Seiten durch diese wohl einzigartige Anlage. Hier werden über 15.000 Jahre Waldgeschichte lebendig, und man erfährt, wie sich Klimageschichte und Mensch auf die Vegetation in Süddeutschland ausgewirkt haben.

Die vegetationsgeschichtliche Anlage im Botanischen Garten, entstanden 1974 bis 1976, umfasst rund 8,5 Hektar. Besucher:innen begeben sich auf einen Ausflug in die Entwicklung der Vegetation Mitteleuropas seit der letzten Eiszeit, als die Klimabedingungen sich wandelten und sich erste Pflanzen wiederansiedelten. Die Anlage vereint das Wissen der Paläobotanik mit der kleinflächigen, gärtnerischen Umsetzung.

Der neue Feldführer beschreibt detailliert die Abfolge der Wiedereinwanderung der Vegetation, erklärt die wissenschaftlichen Hintergründe und stellt in Form von Steckbriefen die charakteristischen Gehölze und Pilze vor. Darüber hinaus gibt er Einblicke in die Entwicklung der Landwirtschaft und des Ackerbaus.

Erhältlich ist der neue Gartenführer zum Preis von neun Euro im Deutschen Landwirtschaftsmuseum (DLM) in Hohenheim und im Sammlungsgewächshaus in den Hohenheimer Gärten.

Neuen Kommentar schreiben

Kommentare (0)

Bisher sind keine Kommentare zu diesem Artikel erstellt worden.