Leidolt: Technikpioniere in der Pflanzautomatisierung

Maschinenbau Leidolt feiert im Jahr 2015 die 50-jährige Erfolgsgeschichte der Pflanzautomatisierung. Auftakt der Feierlichkeiten ist die IPM, bei der eine von Alfred Knam entwickelte Original-AK65 aus dem Jahr 1965 ausgestellt wird.

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Maschinenbau Leidolt feiert im Jahr 2015 die 50-jährige Erfolgsgeschichte der Pflanzautomatisierung. Auftakt der Feierlichkeiten ist die IPM, bei der eine von Alfred Knam entwickelte Original-AK65 aus dem Jahr 1965 ausgestellt wird. Das Thema Automatisierung beschäftigt Unternehmen aller produzierenden Industrien und ist auch seit Jahren ein Dauerbrenner in der Pflanzenproduktion. Mit neuen technischen Lösungen erreichen Gärtnereien höhere Stückzahlen bei günstigeren Herstellkosten und bleiben damit im internationalen Umfeld wettbewerbsfähig.

Vergleicht man die heutigen Betriebe mit ihren Ursprungsbetrieben, dann haben sich diese die letzten Jahrzehnte deutlich verändert. Bei allem Wandel gibt es eine Maschine die sich über die letzten 50 Jahres bewährt hat: die Topfmaschine. Im Jahr 1965 entwickelt der Gärtner Alfred Knam seine erste Umtopfmaschine. Bei seinem ersten Modell werden die befüllten Tontöpfe auf einen Dorn gestellt und laufen unter einem Bohrer durch. Nachdem sich die AK65 im eigenen Betrieb bewährt hat, übernahm sein Cousin Franz Laible, ein gelernter Schmid, die Produktion und den Verkauf der Maschine. Mit den Nachfolgemodellen Laible AK67 und AK68 näherte sich die Maschine optisch wie funktionell dem heute noch bewährten Prinzip einer Topfmaschine. Seit 1967 laufen die Töpfe in einem Drehkranz. Dadurch kann der Bediener die Töpfe gleichzeitig entnehmen und neue nachlegen. Im Jahr 1968 wurde der Drehkranz um eine automatische Erdbefüllung ergänzt. Bei der Befüllung setzte sich schließlich die Mischtrommel durch, die die Erde in einem Arbeitsgang mischt, befeuchtet und in die Töpfe füllt. Über 10 Jahre verkaufte Franz Laible die AK68 sehr erfolgreich in Deutschland und den Nachbarländern. Ende der 1980er Jahre übergab er den Vertrieb und die Produktion aus Altersgründen an die Firma Widmann und später an die Firma Gohl. In den 1990ern übernimmt schließlich Harald Leidolt die Produktion und später auch den Vertrieb der Topfmaschinen und führt das Geschäft bis heute fort.

Von Beginn an stand die Marke Laible Topfmaschinen für einfache Handhabung und eine lange Lebensdauer. In dieser Tradition führt Harald Leidolt mit seiner Firma Maschinenbau Leidolt die Geschäfte bis heute fort. So ist auch die TC10 in vielen Betrieben seit 30 Jahren ununterbrochen im Einsatz. Die Topfmaschine mit Erdbunker war 1985 die erste im Hause Leidolt entwickelte Maschine. Die Marke Laible wurde aufgrund des guten Images und der hohen Bekanntheit über 20 Jahre weitergeführt. Heute produziert und verkauft Maschinenbau Leidolt neben Topfmaschinen auch Plattenbohrstationen, den Topf-in-Trayumsetzer FlowerPack sowie das Topfabsetz- und Topfrückesystem FlowerJet. Durch den Verkauf von Da Ros-Produkten deckt die Firma komplette Verarbeitungslinien für Einzeltöpfe und Trays ab: vom Säen über Pflanzen und Pikieren bis hin zum Trimmen und Bewässern. Der Kontakt mit den Kunden und die konsequente Umsetzung von deren Belangen stehen seit jeher im Mittelpunkt der Produktentwicklung. Harald Leidolt führt damit die Vision seiner Vorgänger als Technikpionier in der Pflanzautomatisierung fort.

Die AK65 wird neben den neuen Produkten an der IPM auf dem Stand 3B15 in Halle 3 ausgestellt. Die Jubiläumsfeierlichkeiten werden am 27. Januar von 16 bis 18 Uhr auf dem Messestand eröffnet.

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