Leibniz-Institut: PD Dr. Börner erhält Ehrendoktor

Erster Ehrendoktor des Leibniz-Instituts für Pflanzengenetik und Kulturpflanzenforschung (IPK) in Gatersleben seit Neugründung des Instituts 1992.

PD Dr. Andreas Börner (2. v. r.) beim Festakt. Bild: IPK.

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PD Dr. Andreas Börner wurde im Rahmen der internationalen Konferenz „Biotechnology for Cereals Genetics and Breeding“ mit dem Ehrendoktor der Universität Lublin in Polen ausgezeichnet.

Aufgrund seines herausragenden Beitrags bei der Entwicklung der Getreidegenetik durch internationale Kooperationen wurde Dr. Andreas Börner, Leiter der Arbeitsgruppe Ressourcengenetik und Reproduktion am Leibniz-Institut für Pflanzengenetik und Kulturpflanzenforschung, mit dem höchsten akademischen Titel der Universität in Lublin ausgezeichnet. Während eines Festprogramms überreichte Prof. Dr. hab. Zygmunt Litwińczuk die Ehrendoktorurkunde. „Es macht mich stolz und ist Ansporn für die Weiterentwicklung der Zusammenarbeit zugleich“, sagte Andreas Börner bei der Verleihung der Ehrendoktorwürde. Gleichzeitig ist es eine Würdigung der bisher geleisteten Arbeit der Zusammenarbeit der Universität Lublin und dem IPK. Aber natürlich auch eine Würdigung des Lebenswerks von Andreas Börner.

Andreas Börner ist seit 1985 am Institut in Gatersleben tätig. Bereits als Doktorand und später als Wissenschaftler widmete er seine Arbeit der Kuratierung und Erforschung genetischer Ressourcen. Seit 1992 ist Dr. Börner Arbeitsgruppenleiter und wurde 2005 zum verantwortlichen Manager der bundeszentralen Ex-situ-Genbank in Gatersleben ernannt und damit federführend beim Management der Kollektionen der größten Genbank von Kulturpflanzen in der EU. Zusätzlich ist Andreas Börner in unterschiedlichen internationalen Organisationen tätig. Im Jahr 2016 wurde er zum Beispiel zum designierten Präsidenten der EUCARPIA, der Europäischen Gesellschaft für Züchtungsforschung, gewählt. (IPK)

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