Landesgartenschauen: Zusammenarbeit angestrebt

In Höxter und Bad Gandersheim werden 2023 zwei Gartenschauen zeitgleich stattfinden – 60 Kilometer oder eine Stunde Fahrzeit liegen zwischen den parallelen Großevents.

Wollen Brücken schlagen: Das Team der LGS Höxter mit den beiden Geschäftsführern Claudia Koch und Jan Sommer sowie Madita Alberding (Marketing) mit LAGA Geschäftsführer Thomas Hellingrath. Bild: LGS Höxter/Manuela Puls.

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Am Montag sind die Verantwortlichen in Gespräche eingestiegen. In Höxter trafen sich die Geschäftsführer auf nordrhein-westfälischer und niedersächsischer Seite zu einem ersten Austausch.

„Das war ein sehr konstruktiver und vertrauensvoller Auftakt. Wir werden im Gespräch bleiben“, sagte Claudia Koch, Geschäftsführerin der Höxteraner Landesgartenschau. Man habe mögliche Synergie-Effekte andiskutiert, Anknüpfungspunkte gefunden und erste Ideen entwickelt. „Wir werden alles daransetzen, dass die Region zwischen Höxter und Bad Gandersheim davon profitiert, dass man hier im Jahr 2023 gleich zwei Gartenschauen besuchen kann“, betonte im Anschluss auch Thomas Hellingrath, Geschäftsführer der Landesgartenschau Bad Gandersheim.

Jan Sommer, ebenfalls Geschäftsführer bei der Landesgartenschau in Höxter, kann sich beispielsweise vorstellen, dass man Vergünstigungen vereinbart, wenn Besucher beide Schauen besuchen wollen. „Gartenschau-Fans kommen 2023 hier bei uns in der Region jedenfalls voll auf ihre Kosten.“ Durch das Treffen in Höxter sei ein Prozess begonnen worden, der fortgeführt werden soll. „Wir streben eine Zusammenarbeit auf allen Ebenen an“, sind sich die Gartenschau-Geschäftsführer einig. (LAGA Bad Gandersheim)

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