JKI: #SHE2021 als Vier-in-Eins-Veranstaltung im Netz

Das europäische Symposium für Gartenbauwissenschaften #SHE2021 findet als Vier-in-Eins-Veranstaltung im Netz statt.

Das JKI bringt mit insgesamt 13 Präsentationen seine Expertise zur Erforschung genetischer Grundlagen für die Züchtung neuer robuster Sorten, zur Biologie und Verbreitung von Schadorganismen und zu Pflanzenschutzstrategien ein. Bild: GABOT.

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Vom 9. bis 11. März treffen sich Forschende aus 42 Ländern zu vier parallellaufenden digitalen Veranstaltungen, um neueste Ergebnisse zu Anbau und Produktion, Züchtung und Inhaltsstoffen sowie Pflanzenschutzfragen bei Obst und Gemüse, Zierpflanzen und Hopfen zu diskutieren.

„Advancing together: Enhancing quality of life through HortScience“ ist das Leitbild über dem 4. Europäischen Gartenbausymposium, also dem Symposium on Horticulture in Europe, kurz SHE, dass die Internationale Gesellschaft für Gartenbauwissenschaft (ISHS) ausrichtet. Das SHE2021-Symposium , wird in diesem Jahr aufgrund der geltenden Covid-19 Beschränkungen erstmals unter dem Link she-ihs-fav2020.de als rein virtuelle Veranstaltung durchgeführt. Parallel finden auf der gleichen Plattform statt:

– das 5. Internationale Hopfensymposium #humulus2021

– das 8. Internationale Symposium zu gesundheitlichen Auswirkungen von Obst und Gemüse auf den Menschen #fav2021

– die Jahrestagung der Deutschen Gartenbauwissenschaftlichen Gesellschaft (DGG) dgg-online.org/website_neu/

Anmeldungen sind noch bis zum Tagungsbeginn möglich unter: she-ihs-fav2020.de/registration/.

Federführender Veranstalter aller vier Symposien ist die Universität Hohenheim, welche bei der Organisation und Ausrichtung von der Firma Interplan und fachlich vom Julius Kühn-Institut (JKI), dem Bundesforschungsinstitut für Kulturpflanzen unterstützt wird. Schirmherrin des virtuellen Wissenschaftsaustauschs ist Julia Klöckner, die Bundesministerin für Ernährung und Landwirtschaft.

Das Programm weist 189 Fachvorträge und 112 Posterpräsentationen aus. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus 42 Ländern stellen ihre Ergebnisse aus verschiedenen Bereichen der Gartenbauforschung vor. Neben den Herausforderungen durch Klimawandel, Schaderreger und Krankheiten, liegen die Schwerpunkte der Beiträge bei diesen Veranstaltungen vor allem in der Entwicklung und Einführung neuer Technologien aus den Bereichen der Digitalisierung und Robotik. Eine hohe Bedeutung wird auch der Suche nach Alternativen zu Torfsubstraten beigemessen, die in der gartenbaulichen Produktion breite Anwendung finden.

Das JKI bringt mit insgesamt 13 Präsentationen seine Expertise zur Erforschung genetischer Grundlagen für die Züchtung neuer robuster Sorten, zur Biologie und Verbreitung von Schadorganismen und zu Pflanzenschutzstrategien ein. Fachvorträge und Posterbeiträge kommen aus mindestens drei JKI-Fachinstituten, unter anderem dem Institut für Züchtungsforschung an Obst, dem Institut für Züchtungsforschung an gartenbaulichen Kulturen und dem Institut für Pflanzenschutz in Gartenbau und Forst. (JKI)

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