Intratuin Barneveld: Insolvenz durch fehlenden Web-Shop?

Die erste Insolvenz für Intratuin soll teilweise durch das Fehlen eines Online-Shops verursacht worden sein. Der Franchise-Nehmer im niederländischen Barneveld habe kontinuierlich Umsatz an seine Online-Konkurrenz verloren, die mit dem Online-Handel die Bedürfnisse der Kunden hätten befriedigen können.

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Die erste Insolvenz für Intratuin soll teilweise durch das Fehlen eines Online-Shops verursacht worden sein. Der Franchise-Nehmer im niederländischen Barneveld habe kontinuierlich Umsatz an seine Online-Konkurrenz verloren, die mit dem Online-Handel die Bedürfnisse der Kunden hätten befriedigen können. Das habe Unternehmer Jaap van Luttikhuizen dem Insolvenzverwalter Frank Feenstra mitgeteilt, berichtet "Retail News". Interatuin hatte Mitte 2012 die Türen seines Online-Shop geschlossen und es gebe kurzfristig keine Pläne wieder zu öffnen.

Intratuin in Barneveld war Ende Januar die erste Insolvenz in der Geschichte der Gartencenter-Kette. Nach Ansicht von Intertuin-Geschäftsführer Peter Paul Kleinbussink sei die Insolvenz aber auf die Art und Weise zurückzuführen, wie das Center betrieben wurde. Sowohl in 2013 als auch in 2014 habe der Einzelhändler rote Zahlen geschrieben. Im vergangenen Jahr solle das Geschäft sogar einen Verlust von 10 Mio. Euro erlitten haben. Insolvenzverwalter Feenstra prüft laut Medienberichten derzeit die Möglichkeiten, wie das Gartencenter fortgeführt werden kann. So sollen bereits Übernahme-Kandidaten bereit stehen; Namen nannte Feentra jedoch bisher nicht.

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