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Infografik: Selbstversorgungsgrad bei Lebensmitteln in 2024
Das ist letztlich aber nur ein rechnerischer Durchschnittswert. Betrachtet man einzelne Erzeugnisse, zeigt sich eine enorme Bandbreite: Während Obst und Gemüse zum überwiegenden Teil importiert werden müssen, erzeugt die deutsche Landwirtschaft deutlich mehr Zucker und Kartoffeln als zur Deckung der Nachfrage in Deutschland erforderlich wäre. Bei Fleisch lag der Selbstversorgungsgrad über alle Fleischarten und Teilstücke hinweg bei 120%. Das bedeutet aber nicht, dass kein Fleisch importiert wird. Bei gefragten Teilstücken, wie Filet oder Kotelett, muss der Bedarf zusätzlich durch Importe gedeckt werden. Füße, Schwänze oder andere Teilstücke hingegen finden auf dem deutschen Markt kaum Absatz und werden zu Tierfutter weiterverarbeitet oder ins Ausland exportiert.
Im Vergleich zum Vorjahr blieben die Werte 2024 relativ konstant. Eine deutliche Steigerung gab es lediglich beim Gemüse, wo erstmals seit der Jahrtausendwende die 40%-Marke erreicht wurde. Bei Honig hingegen ging der Selbstversorgungsgrad verglichen mit 2023 um 5 Prozentpunkte zurück.

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