HHU: Pflanzenforschung und Bioökonomie multimedial kommunizieren

Im Projekt „Pflanzenforschung 4.0“ des Exzellenzclusters CEPLAS an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf (HHU) werden unterschiedlichen Themen im Bereich Bioökonomie multimedial und digital erklärt.

Das Projekt „Pflanzenforschung 4.0“ macht das Themenspektrum der Bioökonomie multimedial erlebbar. Bild: HHU / CEPLAS/iStock.com.

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Zusätzlich können Interessierte mit Hilfe eines Smartphone-Audioguides auf drei thematischen Rundwegen im Botanischen Garten der HHU die behandelten Inhalte „live“ erleben.

Woher kommen eigentlich unsere Nutzpflanzen? Welche Rolle spielen Pflanzen für die Bioökonomie, eine auf nachwachsenden Rohstoffen basierende Wirtschaft? Und wie kann die Landwirtschaft von morgen nachhaltig gestaltet werden?

Diesen und weiteren Fragen rund um das Thema Pflanzenforschung und Bioökonomie geht das Projekt Pflanzenforschung 4.0 mithilfe von multimedialen und digitalen Formaten nach. Hierfür werden die drei spezifischen Themenbereiche digital mit Hilfe von Scrollytelling-Reportagen aufgearbeitet:

Pflanzenzüchtung: Von der Wildpflanze zur Nutzpflanze

Bioökonomie: Die Rolle der Pflanzen in der Bioökonomie

Innovationen: Wie können wir die Landwirtschaft von morgen nachhaltig gestalten?

Bei dieser Art der Reportage wird Bild-, Ton-, Video- und Textmaterial zu einer interaktiven Geschichte verknüpft. Nutzerinnen und Nutzer scrollen und klicken sich so individuell durch die Reportage und können selbst entscheiden, wie tief sie in die Details eintauchen und zu welchen Themen sie mehr Informationen haben möchten.

Als Ergänzung zu diesem rein digitalen Format wird zu jedem Themenkomplex zusätzlich ein thematischer Rundgang durch den Botanischen Garten der HHU angeboten, der über einen Smartphone-Audioguide abgelaufen werden kann. So können die in den Reportagen besprochenen Pflanzen und Themen dann auch tatsächlich in der Natur betrachtet werden.

Gerade vor dem Hintergrund der Corona-Pandemie bietet diese selbstorganisierte, App-geführte Exkursion durch den Botanischen Garten einen entscheidenden Vorteil gegenüber den bisher gängigen Führungen, da sich pandemiebedingt mehr Menschen aller Altersgruppen an der frischen Luft aufhalten möchten.

Sowohl die Reportagen als auch die Rundwege werden nacheinander im Laufe der nächsten Wochen veröffentlicht werden (Ende Mai, Juli und September).

Die Reportagen sind über die Webseite des Projekts www.pflanzenforschung4punkt0.de zu erreichen.

Der Audioguide nutzt die bekannte App Hearonymous, die kostenlos über die bekannten App-Stores heruntergeladen werden kann. Der Guide funktioniert auch offline und kann z.B. bereits zu Hause heruntergeladen werden, sodass im Botanischen Garten selbst kein W-Lan benötigt wird. Die Stationen lassen sich sowohl über eine digitale Karte als auch über die Beschilderung auswählen.

„Pflanzenforschung 4.0“ wird im Rahmen des Wissenschaftsjahres Bioökonomie 2020|2021 gefördert und wurde durch den Exzellenzcluster CEPLAS initiiert.

Wissenschaftsjahr 2020|21 – Bioökonomie

Wie können wir nachhaltiger leben, Ressourcen schonen und gleichzeitig unseren hohen Lebensstandard erhalten? Das „Wissenschaftsjahr 2020|21 – Bioökonomie“ hält Antworten auf diese Frage bereit. Bürgerinnen und Bürger sind dazu eingeladen, im Dialog mit Wissenschaft und Forschung den Wandel hin zu nachhaltigen, biobasierten Produktions- und Konsumweisen zu diskutieren. In vielfältigen Formaten wird das Konzept der Bioökonomie mit all seinen Potenzialen und Herausforderungen erlebbar gemacht und aus unterschiedlichen Perspektiven beleuchtet. Die Wissenschaftsjahre sind eine Initiative des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) gemeinsam mit Wissenschaft im Dialog (WiD). (HHU)

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