Hamburg: Ergebnisse der Landwirtschaftszählung

Nach den Ergebnissen der Landwirtschaftszählung 2020 ist der Gartenbau mit gut 42% (250 Betriebe) der wichtigste Produktionszweig der Hamburger Landwirtschaft, so das Statistikamt Nord.

Die Landwirtschaftszählung 2020 ergabt neue Zahlen auch für den Gartenbau. Bild: GABOT.

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Fast die Hälfte der landwirtschaftlichen Betriebe (47% bzw. 280 Betriebe) hat weitere Einkommensquellen erschlossen, die außerhalb der eigentlichen landwirtschaftlichen Erzeu­gung liegen. Am häufigsten wurden mit der Verarbeitung und Direktvermarktung landwirtschaft­licher Erzeugnisse (140 Betriebe), der Pensions- und Reitsportpferdehaltung (70 Betriebe) und der Erzeugung erneuerbarer Energien (70 Betriebe) Zusatzeinkommen erzielt.

Von den Inhaberinnen und Inhabern eines landwirtschaftlichen Einzelunternehmens, die bereits 55 Jahre oder älter waren (43% aller Betriebe), hatten 29% (73 Betriebe) bereits eine gesicherte Hofnachfolge. Die meisten dieser Betriebe (85%) werden zukünftig von einem Mann geleitet. In 15% der Fälle wird eine Frau die Leitung übernehmen. In den übrigen Betrieben (71% bzw. 181 Betriebe) bestand keine bzw. eine ungewisse Hofnachfolge.

Um für jüngere Personen bis einschließlich 40 Jahre einen zusätzlichen Anreiz zu schaffen, einen Hof zu übernehmen oder neu zu gründen, gibt es seit 2015 neben anderen Fördermög­lichkeiten die sog. „Junglandwirteprämie“. Mit ihr können junge Landwirte und Landwirtinnen bis zu fünf Jahre lang von der Europäischen Union unterstützt werden. In Hamburg kam diese För­derung im Zeitraum 2018 bis 2020 gut 40 Betrieben zugute.(Statistikamt Nord)

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