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Gurkenanbauer: Lehrreiche Exkursion nach Almería
Niederländische Gurkenanbauer haben in Begleitung von Mitarbeitern von Bayer CropScience Vegetable Seeds einige spanische Erzeuger und Vermarktungsorganisationen besucht, die insbesondere Gurken anbauen und verarbeiten. Ziel der Reise war es, sich ein Bild von dem Anbau in der Region Almería zu machen.
Ties Verbaarschot, Laura Zhchorodna, Jac Dings, Jos Suelman und Jeroen Geven. Gurkenanbauer aus den Niederlanden und Almería treffen sich auf dem europäischen Markt. Aber wie arbeiten die spanischen Erzeuger? Welche Einstellung haben sie zum Beispiel zu der Qualität? Wo und wie setzen sie in der kommenden Saison ihre Produkte ab? Welchen Problemen werden sie in dieser Saison gegenüberstehen?
Dies alles sind sehr wichtige Fragen für den Absatz der niederländischen Gurken. Deshalb organisierte Bayer CropScience Vegetable Seeds auf Wunsch des Handelshauses Kompany den Besuch von einigen Gurkenanbauern in Almería. Die mehrtägige Exkursion umfasste unter anderem den Besuch von großen und kleinen Betrieben, den Besuch einer Auktion und den Besuch der größten Genossenschaft.
Ein riesiges Gebiet
Der Gartenbau in Almería ist in den letzten Jahrzehnten deutlich professioneller geworden. Und die Entwicklungen gehen weiter - es kommen noch immer weitere Anbauflächen hinzu und die Infrastruktur wird ebenfalls immer besser.
Gleichzeitig könnten die spanischen Erzeuger etwas effizienter arbeiten. Außerdem gibt es große Unterschiede zwischen den einzelnen Erzeugern. „Alle Anbaufelder sahen unterschiedlich aus - der eine hatte ältere Pflanzen, der andere gerade jüngere“, berichtet Gurkenanbauer Jeroen Geven.
In dieser Saison gab es bei den besuchten Erzeugern viel Falschen Mehltau. Aber die besuchten Betriebe vermitteln nur einen kleinen Einblick. Ties Verbaarschot: „Almería ist riesig - eine Fläche von etwa 27.000 ha. Wir haben viele Betriebe besucht, aber wahrscheinlich noch nicht einmal 1% der Gesamtfläche gesehen.“
Wissen, was andere tun
Die Reise nach Almería war nicht nur lehrreich, sondern auch unterhaltsam und lecker - die Gruppe der Erzeuger erfreute sich auch an den spanischen Essgewohnheiten. Brenda van Diejen, Sales Specialist für Gurken bei Bayer CropScience Vegetable Seeds: „Es ist gut, dass alle nun einen besseren Einblick in die Arbeitsweise der spanischen Kollegen haben. Es wird nämlich immer wichtiger, dass man weiß, was der andere tut, damit man seine eigene Strategie entsprechend darauf abstimmen kann.“
Es ist möglich, dass solche Exkursionen ins Ausland in Zukunft häufiger organisiert werden. Van Diejen: „Wir prüfen jetzt, ob zum Beispiel der Bedarf an einer Reise in andere europäische Länder besteht oder ob wir noch einmal mit einer Gruppe von Erzeugern nach Almería fahren.“ (Nunhems)

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