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Gartenbau in Italien: Gute Zahlen
Dies zeigt die von Myplant & Garden, der führenden internationalen Fachmesse für die professionelle Grünbranche, durchgeführte Analyse. Die Messe findet vom 17. bis 19. Februar 2027 auf der Fiera Milano Rho (Italien) statt.
Die Studie basiert auf Daten des Istat (Italienisches Nationalinstitut für Statistik) und der Handelskammern und vermittelt ein aktuelles Bild eines sich wandelnden Sektors.
Im Jahr 2023 erstreckten sich der italienische Zierpflanzenbau und die Baumschulwirtschaft auf knapp 39.000 Hektar und umfassten mehr als 29.000 landwirtschaftliche Betriebe. Im Vergleich zu 2010 ist ein leichter Rückgang der bewirtschafteten Flächen zu verzeichnen, der durch einen Anstieg der Zahl der Unternehmen ausgeglichen wurde. Dadurch sank die durchschnittliche Betriebsgröße.
Betrachtet man die gesamte Wertschöpfungskette – Produktion, Verarbeitung und Einzelhandel –, umfasst der Sektor im Jahr 2025 rund 38.000 Unternehmen und mehr als 84.000 Beschäftigte. Zwischen 2024 und 2025 stieg die Zahl der Unternehmen um 11,8% und die Beschäftigung um 13,6%. Das Wachstum wurde vor allem vom Zierpflanzenbau und vom Einzelhandel getragen, während der Großhandel als einziges Segment einen Rückgang verzeichnete.
Die Struktur der Branche besteht weiterhin überwiegend aus kleinen Unternehmen mit durchschnittlich 2,2 Beschäftigten pro Betrieb, während die Baumschulwirtschaft das am stärksten strukturierte Segment bleibt, mit durchschnittlich 4,4 Beschäftigten je Unternehmen.
Auf regionaler Ebene liegt die Toskana sowohl bei der Zahl der Unternehmen als auch bei der Anbaufläche an erster Stelle, während die Emilia-Romagna durch die höchste Beschäftigungsintensität hervorsticht.
Der Zierpflanzenbau ist das dynamischste Segment: Im vergangenen Jahr stieg die Zahl der Unternehmen um 7,3%, die Beschäftigung sogar um 20,2%. Ligurien behauptet seine führende Position in Italien, gefolgt von der Lombardei, Kampanien und der Toskana.
Auch der Einzelhandel wächst weiter und erreicht mehr als 18.000 Unternehmen und 24.000 Beschäftigte. Die Lombardei nimmt sowohl bei der Zahl der Verkaufsstellen als auch bei der Beschäftigung den ersten Platz ein. Der Großhandel verzeichnete dagegen 2025 sowohl bei der Zahl der Unternehmen als auch bei der Beschäftigung einen leichten Rückgang.
Insgesamt weisen Lombardei, Kampanien und Toskana die höchste Zahl an Unternehmen entlang der gesamten Wertschöpfungskette auf. Die Lombardei bestätigt ihre Position als führender Branchenstandort Italiens mit knapp 4.900 Unternehmen und mehr als 10.700 Beschäftigten. Bei der Beschäftigung folgen die Toskana und Venetien.
Abschließend zeigt die Analyse, dass das Beschäftigungswachstum auch auf aufstrebende Regionen übergreift: Friaul-Julisch Venetien (im Nordosten) und Kalabrien (im Süden) verzeichneten die höchsten prozentualen Zuwächse. Dies bestätigt die anhaltende Entwicklung eines Sektors, der seine Bedeutung für Landwirtschaft, Wirtschaft sowie für die Politik in den Bereichen Nachhaltigkeit und Klimaanpassung weiter stärkt.

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