Floriculture Sustainability Initiative: Generalversammlung 2019

In der Floriculture Sustainability Initiative (FSI) fordern die Mitglieder eine intensivierte sektorale Zusammenarbeit im Sinne eines transparenteren und verantwortlicheren Blumenanbaus ab 2020.

Mitglieder der Floriculture Sustainability Initiative fordern auf Generalversammlung 2019. Bild: FSI.

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Die Mitglieder der Floriculture Sustainability Initiative (FSI) fordern eine intensivierte Zusammenarbeit der Sektoren im Hinblick auf einen transparenteren und verantwortungsbewussteren Blumenzuchtsektor im Jahr 2020 und darüber hinaus.

Eine gemeinsame Bestrebung, 90% zu erreichen.

Mit über 50 aktiven Mitgliedern ist das leistungsstarke FSI-Netzwerk bestrebt, seine Anstrengungen in den kommenden zwei Jahren zu verdoppeln, um das Ziel von 90% verantwortungsvoll erzeugter Blumen und Zierpflanzen zu erreichen. 

Mit neun Neuzugängen im Laufe eines Jahres beteiligen sich immer mehr Unternehmen an der Erfassung und Berichterstattung ihrer Produktionsmengen von nachhaltig erzeugten und gehandelten Blumen. Durch die Arbeit und Erfahrung der Vorjahre konnte eine höhere Datenqualität und mehr Transparenz für zertifizierte Landwirte erreicht werden. Zudem engagieren sich die Mitglieder durch Projekte und Initiativen dafür, die wichtigsten Herausforderungen bei der zunehmend verantwortungsvollen Beschaffung anzugehen und eine umfassende Zertifizierung und verantwortungsvolle Praktiken zu unterstützen.

FSI Normenkatalog & Schlüsselthemen

Soziale und ökologische Praktiken entwickeln sich weiter, die Märkte erwarten transparentere und verantwortungsvollere Wertschöpfungsketten. In diesem Zusammenhang werden bis 2020 neue Umweltbewertungskriterien in den FSI Normenkatalog aufgenommen. Mit dem Integrated pest management (IPM) als führendes System für die ökologische Bekämpfung von Schädlingen, wird FSI mit den Programm-Eignern und Mitgliedern an der Einführung einer robusten Datenspeicherung und -Analyse arbeiten, um die Leistung der Branche über Zeit und Raum zu vergleichen und zu verbessern.

Gleichzeitig sind die FSI-Mitglieder davon überzeugt, dass die Förderung und Darstellung von Verbesserungen in diesem Bereich von entscheidender Bedeutung sind, um Fortschritte zu erzielen und andere zu inspirieren. Weitere Kooperationen und Projekte, die vom IDH, der Sustainable Trade Initiative, kofinanziert werden, befassen sich mit wichtigen Umwelt- und Sozialthemen wie IPM, Water Stewardship, Chain Transparency, Gender und Living Wages. Während des Treffens wurden weitere Möglichkeiten der Zusammenarbeit bei Initiativen diskutiert.

Lancierung der FSI-Strategie und des Leitfadens für die Zeit nach 2020

Die Generalversammlung war der Auftakt für die Strategie und den Fahrplan des BSV nach 2020. Die Rolle der FSI-Mitglieder wird sich in Zukunft auf drei strategische Bereiche stützen, um den Sektor voranzubringen: Spezifische und messbare Indikatoren; Erhöhte Transparenz bei der Einführung nachhaltiger Praktiken in der Lieferkette und Marktimpulse für kontinuierliche Verbesserungen.

In den kommenden zwei Jahren werden FSI-Mitglieder und wichtige Interessengruppen mobilisiert, um die neue Strategie zu diskutieren, zu erproben und die Umsetzung zu gestalten.

Neue Handelsvertretung im Direktorium

Um die Nachhaltigkeit der Blumenzuchtindustrie zu beschleunigen, haben die FSI-Mitglieder einen zweiten Direktor, der die Interessen des Handels im FSI-Vorstand vertritt, sehr begrüßt. Mit zwei Vorstandsmitgliedern betonten die FSI-Handelsmitglieder ihr Engagement für FSI und unterstützten aktiv die Ziele.

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