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Florall Awards: Die Sieger im Porträt
Florall Awards: Kategorie Beste neue Sorte
Gold: Leycesteria formosa 'Little lanterns', Willy De Nolf
Die Attraktivität der Neuzüchtung einer sehr alten Gartenpflanze hat es der Jury angetan: Leycesteria formosa 'Little lanterns' besticht durch zauberhafte Blüten und eine exklusive Blattfarbe. Die Neuheit ist bei Bienen und Vögeln sehr beliebt, allen voran Fasanen, weshalb sie auch "Fasanenbeere" genannt wird. Die Pflanze verträgt den Schnitt sehr gut, auch von Laien. Bei der Neuheit handelt es sich um eine äußerst gesunde Pflanze mit besonderer Strahlkraft. Sie ist bestens für Gärten, Töpfe, Blumenkästen, Balkone und Terrassen geeignet. Außerdem kommt sie in Gruppenpflanzungen öffentlicher Grünanlagen traumhaft schön zur Geltung.
Silber: Heptacodium miconioides 'Temple of Bloom', Willy De Nolf
Der Name Heptacodium bezieht sich auf 7 Blüten in einem Kranz; deshalb wurde der Neuheit auch der Beiname „Sieben-Söhne-des-Himmels-Blume“ zuteil. Im Winter brilliert der Strauch durch seine attraktiven Verzweigungen. Dabei sorgt die abblätternde Rinde für einen besonderen optischen Effekt. Bereits Ende März bildet die 'Temple of Bloom' Laub, das erst im Dezember abgeworfen wird. Sie ist eine der wenigen Pflanzen, deren Hauptblüte von August bis Ende November andauert.
Bronze: Chamaecyparis obtusa 'Yellow Teddy Bear', Baumschule Schrauwen-Moerings (Einsendung der niederländischen Fachmesse GrootGroenPlus, dem Kooperationspartner der Florall)
Dieser Mutant von 'Teddy Bear' ist eine langsam wachsende Zypresse, die zwar nur wenig Rückschnitt benötigt, aber Rückschnitte gut verträgt. Die Farbe der Zapfenschuppen ist auffallend. Die 'Yellow Teddy Bear' kommt gut mit Trockenheit zurecht und bringt Struktur in Steingärten, wo sie bestens mit blühenden Pflanzen kombiniert werden kann. Dank ihrer Vielseitigkeit ist sie hervorragend geeignet für Terrassen, Töpfe oder kleine Gärten.
Florall Award: Kategorie Konzept
'Ghent Azalea Young Stars', Geert en Marijke De Waele – Reynvoet
Viel Lob gab es von der Jury für Geert und Marijke De Waele-Reynvoet für ihre PR-Initiative zugunsten der Genter Azalee und der Azaleen-Branche. Eine Clique attraktiver junger Damen - Freundinnen ihrer Tochter Hanne – gibt jeder Sorte ein eigenes Gesicht. Hanne fungiert bereits als Namenspatin für die neue Sorte 'Hanne de Lo', ein 'Linde de Lo'-Kultivar der beiden Züchter Marc und Jeroen Drieghe. Die Jury begeisterte, dass der natürlichen Schönheit flämischer Mädchen der Vorzug vor Fotomodellen gegeben wurde, was gleichzeitig die natürliche Schönheit der Pflanzen unterstreicht. In diesem Rahmen bot es sich an, nach 15 Jahren nochmals daran zu erinnern dass der Genter Azalee 2010 als erstem europäischen Zierpflanzenerzeugnis das Prädikat g.g.A. (geschützte geografische Angabe) verliehen wurde.

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