EUROPLANT: Weltweiter Vertrieb von Pflanzkartoffeln in Premium-Qualität

EUROPLANT behauptet sich erfolgreich im intensiven europäischen Wettbewerb.

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Die EUROPLANT Pflanzenzucht GmbH, Lüneburg, produziert und vertreibt neu gezüchtete Kartoffelsorten, und das weltweit. Das niedersächsische Unternehmen wurde 1993 als gemeinsame Tochterfirma der Kartoffelzucht Böhm GmbH & Co. KG und der Nordkartoffel Zuchtgesellschaft mbH1 gegründet. Die Forschung und Entwicklung leisten die Gesellschafterfirmen, für die neu gezüchteten Sorten ist EUROPLANT alleiniger Nutzungsberechtigter. Darüber hinaus vertreibt das Unternehmen auch die Neuzüchtungen der Saatzuchten Berding, Pohl, Jacobs sowie des holländischen Zuchtbetriebes Mansholt Veredelingsbedrijf B.V. Geleitet wird EUROPLANT von den beiden Geschäftsführern Jörg Eggers und Jörg Renatus.

Netzwerk für den internationalen Vertrieb
Seit 2002 wickelt EUROPLANT das gesamte operative Geschäft mit Pflanzkartoffeln für die Gesellschafterfirmen ab – von der Produktionsplanung bis hin zum Verkauf. Im Geschäftsjahr 2012/2013 erwirtschaftete die Unternehmensgruppe mit seinen rund 200 Mitarbeitern einen Umsatz von etwa 106,7 Mio. EUR. Weltweit vertreibt EUROPLANT an seine Kunden insgesamt circa 200.000 Tonnen Pflanzkartoffeln, davon 129.000 Tonnen auf dem deutschen Markt. Der internationale Vertrieb wird über ein Netzwerk abgewickelt, das aus 12 Tochtergesellschaften und weiteren Vertragspartnern besteht. Das niedersächsische Unternehmen ist in mehr als 50 Ländern aktiv.

Die Grundlage der Produktion bilden die mehr als 450.000 Pflänzchen verschiedener Sorten, die von der Schwesterfirma Bioplant GmbH, Ebstorf, jährlich herangezogen werden. „Die hohe Qualität unserer Pflanzkartoffeln ist auch dadurch sichergestellt, da sie ihre Grundlage zu hundert Prozent in der invitro-Kultur haben“, sagt Jörg Renatus. „Unser Ausgangsmaterial für die weitere Pflanzkartoffel-Vermehrung wird im Labor herangezogen.“

Um die unternehmenseigenen hohen Qualitätsstandards sicherzustellen, werden die ersten Feldgenerationen ausschließlich auf den Äckern der landwirtschaftlichen Betriebe der Böhm Nordkartoffel Agrarproduktion OHG, einer weiteren Schwesterfirma, angebaut. Die weiteren Pflanzkartoffel-Generationen bauen EUROPLANT Vertrags-Landwirte im In- und Ausland an.

Zehn Jahre bis zur Marktreife
Bis eine neue Kartoffelsorte zur Marktreife gebracht werden kann, sind durchschnittlich bis zu zehn Jahre intensive Züchtungsarbeit erforderlich. Erst nachdem das Bundessortenamt eine Züchtung als neue Kartoffelsorte anerkannt hat, darf die Sorte gehandelt werden. „Die Behörde vergleicht die Neuzüchtung mit dem gesamten bestehenden Sortiment und prüft, ob sie über bessere Eigenschaften verfügt als andere Sorten“, sagt Jörg Eggers. „Weil der Wettbewerb zwischen den europäischen Züchtern sehr intensiv ist, gelingt es nur bei sehr wenigen Sorten trotz jahrelanger Forschungs- und Entwicklungsarbeit eine Marktrelevanz zu erreichen.“ Im europäischen Wettbewerb ist insbesondere der deutsche Markt hart umkämpft. Im Durchschnitt sind die Pflanzgutpreise in Deutschland daher geringer als in vergleichbaren EU-Ländern – ein Umstand, vom dem letztlich die deutschen Erzeuger und damit auch die Verbraucher profitieren.

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