EU: Auswirkungen von Extremwetter bedrohen Sommerkulturen

Die anhaltende Hitze sowie fehlende Niederschläge in den vergangenen zwei Monaten wirken sich auf die Sommerkulturen und die Futterversorgung in West- und Mitteleuropa aus.

Es wird erwartet, dass Extremwetter immer häufiger auftreten wird. Bild: GABOT.

Anzeige

Das geht aus dem jüngsten MARS-Bulletin der Gemeinsamen Forschungsstelle (JRC) der Europäischen Kommission hervor. Am stärksten betroffen sind Frankreich, Süddeutschland, Nord- und Mittelitalien, Österreich, Tschechien, die Slowakei, Ungarn und Westrumänien.

Vorbereiten auf eine Zukunft mit häufiger auftretendem Extremwetter

Der für Landwirtschaft und Ernährung zuständige EU-Kommissar Christophe Hansen sagte: „Dieser Sommer war für Landwirte in der gesamten EU besonders schwierig. Dürre und extreme Hitze setzen die Ernten, das Futter, die Viehbestände und die Einkommen der Landwirtinnen und Landwirte zunehmend unter Druck. Wir beobachten die Entwicklungen genau und aktiv und gewinnen Einblicke in die Auswirkungen direkt vor Ort. Diese Ereignisse erinnern uns daran, dass wir uns auf eine Zukunft vorbereiten müssen, in der extremes Wetter häufiger wird. Wir müssen die Landwirte heute unterstützen und zugleich die europäische Landwirtschaft widerstandsfähiger für morgen machen.“

Hintergrund

Das monatlich aktualisierte MARS-Bulletin enthält landwirtschaftliche Informationen für ganz Europa, etwa Bewertungen der Pflanzenentwicklung und Ernteertragsprognosen, und liefert wichtige Erkenntnisse für die Planung und Entscheidungsfindung in der Landwirtschaft.

Die Kommission setzt sich weiterhin dafür ein, Landwirtinnen und Landwirte zu unterstützen, damit sie weiterhin erschwingliche und hochwertige Lebensmittel bereitstellen können. Hier spielt die Gemeinsame Agrarpolitik (GAP) eine Schlüsselrolle, um die Landwirtschaft widerstandsfähiger und besser an den Klimawandel angepasst zu machen. 

Neuen Kommentar schreiben

Kommentare (0)

Bisher sind keine Kommentare zu diesem Artikel erstellt worden.