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Ellwangen: Hochbeete zeigen, wie inklusive Zusammenarbeit gelingen kann
Jüngst ist das Gelände im Sportbereich der ehemaligen Kaserne zum Schauplatz einer besonderen inklusiven Aktion geworden. In Kooperation mit dem Programm „Unterstützte Beschäftigung“, das von der Agentur für Arbeit gefördert und von der Kolping Berufsbildung gGmbH durchgeführt wird, sind die neuen Paletten-Hochbeete für die Innenstadt zusammengebaut worden.
Das Programm hat zum Ziel, junge Erwachsene mit Handicaps beim Start in den ersten Arbeitsmarkt zu unterstützen. Maßnahmeleiterin Mirjam Straub hatte bereits im Vorfeld den Wunsch geäußert, gemeinsam mit ihrer Gruppe und ihrem Team die Vorbereitung der Landesgartenschau zu unterstützen. Leider konnte für die Zwiebel-Steck-Aktion kein gemeinsam umsetzbarer Termin gefunden werden.
Umso größer war daher die Freude, als nun eine gemischte Mannschaft aus Teilnehmenden der Maßnahmenstandorte Aalen und Schwäbisch Gmünd, begleitet von vier Betreuenden, zum gemeinsamen Arbeiten zusammenkam.
Pünktlich am Freitagmorgen traf die engagierte Gruppe auf dem Kasernengelände ein und machte sich sofort ans Werk. Bis in die Nachmittagsstunden wurden die Palettenkisten für die geplanten Innenstadt-Hochbeete zusammengesteckt, stabilisiert und sorgfältig ausgekleidet. Dank des motivierten Einsatzes der jungen Erwachsenen nahm das Projekt sichtbar Gestalt an.
„Die Aktion zeigte eindrucksvoll, wie sinnvoll und bereichernd inklusive Zusammenarbeit gelingen kann – sowohl für die Teilnehmenden des Programms als auch für die Stadt, die künftig von den neu entstandenen Hochbeeten profitiert. Ein Beispiel dafür, wie gesellschaftliche Teilhabe und praktische Unterstützung Hand in Hand gehen können“, sagte Fritz Widmann von der Landesgartenschau, der das Projekt koordinierte.

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