Eichenprozessionsspinner: Bekämpfung aus der Luft

Ab 20. Mai sind vom Sportplatz Pollitz (Gemeinde Aland im Landkreis Stendal) aus die Hubschrauber gestartet. Mit deren Hilfe wurde ein zugelassenes Pflanzenschutzmittel gegen den Eichenprozessionsspinner (EPS) ausgebracht.

Der Eichenprozessionsspinner wird bekämpft. Bildquelle: LGL.

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Die Bekämpfung der gesundheitsgefährdenden Raupen am betroffenen Teil des Elberadweges in der Verbandsgemeinde Seehausen wird am Sonntagvormittag stattfinden. Einen Vorbehalt gibt es allerdings noch: Regnen sollte es nicht, da dies eine Ausbringung von Pflanzenschutzmittel unmöglich macht.

Die Aktion wird vom Landeszentrum Wald koordiniert. Dazu die für den Forst zuständige Ladwirtschaftsministerin Prof. Dr. Claudia Dalbert: „Der Elberadweg ist der beliebteste Radweg Deutschlands. Damit das auch in Sachsen-Anhalt so bleibt, bekämpfen wir nun am Elberadweg bei Seehausen die Raupen des Eichenprozessionsspinners. Die Radtouristen sollen die Natur an der Elbe genießen können und sich nicht um ihre Gesundheit sorgen müssen. Deshalb hat die Landesregierung beschlossen, im Jahr des Reformationsjubiläums neben 650 ha Fläche (Wald, Alleen etc.) auch am touristisch bedeutsamen Elberadweg im Landkreis Stendal die gesundheitsschädliche Raupe zu bekämpfen.“ (Sachsen-Anhalt)

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