Düsseldorf: Großmarktgilde und Stadt im Gespräch

Hochrangige Vertreter der Stadt und der Düsseldorfer Großmarktgilde trafen sich am Freitag, den 20. Oktober 2017 zu Abstimmungen für die künftige Gestalt und Ausrichtung des Marktbetriebes an der Ulmenstraße.

Bildschirmabbildung www.grossmarktgilde.de.

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Am Freitag, den 20. Oktober trafen sich hochrangige Vertreter der Stadt und der Düsseldorfer Großmarktgilde zu Abstimmungen für die künftige Gestalt und Ausrichtung des Marktbetriebes an der Ulmenstraße.

Es wurden Varianten zur Modernisierung der nicht mehr als zeitgemäß angesehenen und teils maroden Gebäude diskutiert. Die Gilde hat ein bauliches und wirtschaftliches Konzept erarbeitet als Grundlage für eine möglichst langfristige Planungssicherheit.

Das Düsseldorfer Großmarktgelände befindet sich im Wandel. Der Großmarkt von Morgen ist am Traditionsstandort in der Ulmenstraße bislang nicht zu erleben. Vieles erscheint verbesserungswürdig, der Zustand der Gebäude, das Abfallmanagement, die Energieversorgung, die Materialströme, die Modernisierung der Verkehrswege am und im Areal, zukunftsgerichtete und umweltschonende Transportkonzepte, Verringerung der Feinstaubbelastung, das gesamte Erscheinungsbild, um nur einige Aspekte zu nennen. Nun wird zusammen an einer Lösung gearbeitet.

Die Düsseldorfer Großhändler und Erzeugerbetriebe sind die Spezialisten für die Versorgung der Bürger, der Gastronomie, der Großverbraucher und des Einzelhandels in der Region. Sie sind ein wichtiger Faktor für den Standort 'Landeshauptstadt Düsseldorf' in puncto Lebensqualität mit frischer, gesunder und vielfältiger Ernährung. In den Betrieben auf dem Großmarkt sind rund 1.200 Menschen beschäftigt. Der jährliche Umsatz bewegt sich im Bereich von 500 Mio. Euro.

Die Händler des Düsseldorfer Großmarktes haben sich organisiert und arbeiten seit 2015 am Großmarkt von Morgen: Nutzerbezogen, mit moderner Logistik, umweltschonend, attraktiv für neue Nutzergruppen und wirtschaftlich tragfähig.

Von den Teilnehmern war zu vernehmen, dass nur im intensiven Zusammenwirken aller Beteiligten der „Neustart“ des Großmarktbetriebs erfolgreich umgesetzt werden kann. „Die Uhr tickt, um den Anschluss des Großmarkts an das Handelsgeschehen nicht zu verpassen“ führte der Sprecher der Großmarktgilde Peter René Hecker aus und bat nachdrücklich um die intensive Beschäftigung mit dem Konzept und eine baldige Entscheidungsfindung.

Das nächste Treffen ist noch in diesem Jahr geplant.

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