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DBV: Grundlegende Überarbeitung der Vorschläge erforderlich
"Die EU-Kommission gefährdet mit ihrem Vorschlag den europäischen Zusammenhalt. Mit der geplanten Trennung von Agrarpolitik und Förderung der ländlichen Räume sowie der faktischen Kürzung des Agrarbudgets um über 20% droht zudem das Ende der Gemeinsamen Agrarpolitik – ein direkter Angriff auf Landwirtschaft und ländliche Räume", so Rukwied. „Wer so handelt, riskiert nicht nur die Ernährungssouveränität und Sicherheit in Europa, sondern auch das soziale Gefüge und die Stabilität der Union. Wir fordern eine grundlegende Überarbeitung der Vorschläge der Europäischen Kommission mit einer eigenständen, finanziell gestärkten Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP). Dabei muss die ländliche Entwicklung als integraler Bestandteil in der GAP verbleiben."
Jetzt seien die Agrarminister gefordert: „Sie müssen die EU-Kommission sowie die Staats- und Regierungschefs an ihre Verantwortung erinnern und ein deutlich erhöhtes, zweckgebundenes Agrarbudget durchsetzen. Nur so können Ernährungssicherheit und gleiche Wettbewerbsbedingungen gesichert und die Zukunft der europäischen Landwirtschaft gestärkt werden", so Bauernpräsident Rukwied.
Die GAP ist seit jeher eine zentrale Säule der europäischen Integration und Einheit. Sie wirkt als Stabilitätsanker für die 450 Millionen Europäer, die Menschen in den ländlichen Räumen und die breite Vielfalt der landwirtschaftlichen Ein- und Mehrfamilienbetriebe. Diese Erkenntnis und den Zuspruch bekräftigt nicht zuletzt das jüngste Eurobarometer. Worauf es nun für die Staats- und Regierungschefs und die Finanz- und Agrarminister der Mitgliedstaaten sowie die Europaabgeordneten ankommt, bringt der DBV in 7 wesentlichen Kernanliegen zum Ausdruck.

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