Bundessortenamt: Beschreibende Sortenliste Kartoffel 2020

Die Beschreibende Sortenliste enthält neben den vom Bundessortenamt bis zum 30. Juni 2020 zugelassenen Kartoffelsorten auch marktwichtige Sorten, die in einem anderen Mitgliedsstaat der Europäischen Union eingetragen sind.

Die Beschreibende Sortenliste wird vom Bundessortenamt in Hannover herausgegeben. Bild: GABOT.

Die Sorten werden in tabellarischen Übersichten auf Grundlage von Wertprüfungen des Bundessortenamtes und aus Sortenversuchen der Länder in ihren Resistenz-, Qualitäts- und Ertragseigenschaften beschrieben. Ebenfalls beschrieben sind die in Deutschland zugelassenen Kartoffelsorten in ihren Knollenmerkmalen. Die Marktbedeutung der Kartoffelsorten wird auf Grundlage der Pflanzgutvermehrungsflächen dargestellt. Wie schon im letzten Jahr, so ist auch in dieser Ausgabe die geringere Anfälligkeit gegen Kartoffelkrebs zusätzlich zur Resistenz dargestellt.

Auf Grundlage der Ergebnisse aus den Landessortenversuchen des ökologischen Landbaus werden alle Speisesorten in ihren Ertrags- und Qualitätseigenschaften unter ökologischen Bedingungen beschrieben, von denen ausreichend Ergebnisse vorliegen.

Um eine Einschätzung zur Verfügbarkeit von ökologischem Pflanzgut zu ermöglichen, sind erstmals die Pflanzgutvermehrungsflächen im ökologischen Landbau gesondert aufgeführt. Seit 2020 erfassen die Anerkennungsstellen für Saat- und Pflanzgut der Bundesländer die Pflanzgutvermehrungsflächen getrennt nach ökologischem und konventionellem Anbau.

Die Beschreibende Sortenliste wird vom Bundessortenamt in Hannover herausgegeben, erscheint unter ISSN 14 30–97 77 und ist zu beziehen durch:

Bundessortenamt
Osterfelddamm 80
30627 Hannover

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