Bundesregierung: Ausmaß des Klimawandels unstrittig

Es gibt "keinerlei Anlass, die anthropogene Klimaerwärmung nicht als existenzielle Bedrohung anzusehen", sagt die Bundesregierung.

Der Klimawandel ist nicht zu leugnen, das sieht man auch im Garten. Bild: GABOT.

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Aus Sicht der Bundesregierung gibt es in der breiten internationalen klimawissenschaftlichen Fachwelt keine Kontroverse über das Tempo des Klimawandels, die Aussagekraft von Klimamodellen oder die Höhe des menschlichen Anteils am Klimawandel. Seriöse wissenschaftliche Debatten etwa zur genauen Größe einzelner Parameter des Klimasystems gäben "keinerlei Anlass, die anthropogene Klimaerwärmung nicht als existenzielle Bedrohung anzusehen", schreibt die Bundesregierung in ihrer Antwort (19/20928) auf eine Kleine Anfrage der AfD-Fraktion (19/20340). Die ohne effektiven Klimaschutz zu erwartende Bedrohung von Mensch und Umwelt könne je nach Szenario, Klimamodell und Studie "zwar im Details variieren", das gesamte Ausmaß stelle aber eine existenzielle Gefahr für Milliarden von Menschen und zahlreiche Ökosystem dar, schreibt die Regierung weiter. (hib/LBR)

 

 

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