Buchenblattbaumlaus: Macht Hecken zu schaffen

An Rot- und Blutbuchen ist jetzt die Buchenblattbaumlaus aktiv, meldet der Pflanzenschutzdienst der Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen mit. Die zwei bis drei Millimeter großen, gelblich-grünen Läuse, deren Körper mit weißen Wachsfäden bedeckt ist, leben vor allem an den Blattunterseiten und jüngeren Trieben.

Bild: Andreas Vietmeier, Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen.

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An Rot- und Blutbuchen ist jetzt die Buchenblattbaumlaus aktiv, meldet der Pflanzenschutzdienst der Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen mit. Die zwei bis drei Millimeter großen, gelblich-grünen Läuse, deren Körper mit weißen Wachsfäden bedeckt ist, leben vor allem an den Blattunterseiten und jüngeren Trieben. 

Durch einen Befall wölben sich die Buchenblätter oder rollen sich leicht ein, bis sie später braun werden und schließlich zum Teil ganz absterben. Auf den Blättern bleiben zusätzlich weiße, watteartige Wachsausscheidungen der Läuse sowie große Mengen an klebrigem Honigtau zurück. Ein Befall kann vor allem Buchenhecken schädigen, während er für größere Bäume eher unproblematisch ist. 

Die Bekämpfung der Buchenblattbaumlaus ist schwierig. Die beste Wirkung wird mit einem systemisch wirkenden Insektizid erzielt. Bei etwaigen Spritzbehandlungen ist auf eine gute Benetzung der Pflanzen, insbesondere der Blattunterseiten, zu achten. (lwknrw)

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