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Broschüre „Streuobst in Sachsen“ neu aufgelegt
Für alle, die sich mit dem Anlegen und der Pflege von Streuobstwiesen befassen, bietet die Broschüre „Streuobst in Sachsen“ wertvolle Tipps.Sie wendet sich an Grundstücksbesitzer, Landwirte und Gärtner aber auch an Naturschützer und ökologisch Interessierte. Auf 30 Seiten wird die Problematik ausführlich dargestellt. Der Leser erfährt z. B., wie man Unterschlupfmöglichkeiten für Insekten einrichtet oder wie unterschiedlich hoch Nistkästen für Vögel angebracht werden müssen. Zur Nutzung geeignete, meist alte Obstsorten werden empfohlen sowie Hinweise zum Schnitt von Baumveteranen gegeben.
Heute gehören die artenreichen Streuobstwiesen zu den am stärksten gefährdeten Biotopen Mitteleuropas. „Dieses kostbare Kulturgut gilt es zu bewahren und weiter zu entwickeln. Deshalb stehen Streuobstwiesen nach dem Sächsischen Naturschutzgesetz unter besonderem Schutz“, so Umwelt- und Landwirtschaftminister Stanislaw Tillich.
Bereits vor Jahrhunderten wurden Streuobstwiesen in der Nähe von Siedlungen angelegt. Es sind unregelmäßig, d.h. „gestreut“ gepflanzte, meist hochstämmige Obstbäume unterschiedlicher Altersgruppen, Arten und Sorten. Charakteristisch ist auch das darunter als Wiese oder Weide genutzte Grünland. Im gegenwärtigen Obstbau haben Streuobstwiesen nur noch geringe wirtschaftliche Bedeutung, obwohl sie auch im Alter noch gute Erträge erwarten lassen. Traditionell gehören sie zu unserer heutigen Kulturlandschaft und sind ein wichtiges Refugium für Pflanzen und Tiere.
Wegen der großen Nachfrage wurde die Broschüre mit einer Exemplarzahl von 10.000 Stück wieder aufgelegt und ist kostenlos zu beziehen beim Zentralen Broschürenversand der Staatsregierung unter 0351/2103671oder 2103672. (sax)

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