Brandenburg: Regionales Bio-Gemüse im EIP-Projekt

Am 25. Juli veranstaltete der Bioland Landesverband Ost e.V. in Kooperation mit dem EIP-Projekt "Regionales Bio-Gemüse aus Brandenburg" einen Bio-Kartoffelfeldtag.

Zentraler Bestandteil des EIP-Projekts ist ein Beratungs- und Mentorenmodell zum Wissensaufbau und -transfer zu Anbau, Lagerung und Aufbereitung von Gemüse. Bild: GABOT.

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Auf dem Bauerngut Templin in Libbenichen in Märkisch-Oderland traffen sich am 25. Juli 30 Landwirte zum Bio-Kartoffelfeldtag. Agrarstaatssekretärin Carolin Schilde nutzte die Gelegenheit um mit den Brandenburger Bio-Landwirten ins Gespräch zu kommen und sich über die Arbeit der Operationellen Gruppe zu informieren.

Die Operationelle Gruppe besteht aus 24 brandenburgischen Landwirtschaftsbetrieben, Unternehmen und Verbänden. Die Gruppe möchte mit dem Gemeinschaftsprojekt den Bio-Gemüse- und Kartoffelanbau in Brandenburg stärken sowie Vermarktungschancen für hochwertige regionale Bio-Ware in der Hauptstadtregion nutzen.

Zentraler Bestandteil des EIP-Projekts ist ein Beratungs- und Mentorenmodell zum Wissensaufbau und -transfer zu Anbau, Lagerung und Aufbereitung von Gemüse. Schwerpunkt ist die Kooperationen zwischen Landwirtschaftsbetrieben, Verarbeitern, Endverbrauchern und der Wissenschaft. Während der fünfjährigen Projektlaufzeit sollen so dauerhafte Strukturen und regionale Wertschöpfungsketten entstehen. Beim Bio-Kartoffelfeldtag 2019 informierte ein Kartoffelfachberater über Kartoffelabreife, Abreifesteuerung und die Erntevorbereitung. Die Veranstaltung richtete sich an Fachpublikum.

Das MLUL fördert das EIP-Projekt „Regionales Bio-Gemüse aus Brandenburg“ durch Mittel im Rahmen der Europäischen Innovationspartnerschaft in der Landwirtschaft (EIP).

EIP-Projekte werden gemeinsam von Praktikern, Wissenschaftlern, Beratern, Unternehmen sowie Verbänden und Vereinen umgesetzt, die in operationellen Gruppen organisiert sind. Landwirte übernehmen dabei eine Schlüsselrolle: Ihre Probleme bestimmen die Forschungsagenda. Sie sind gleichzeitig Akteure im Prozess der Lösungsfindung und auch die ersten Nutzer der zu erwartenden Ergebnisse. Für das Programm werden von der Europäischen Kommission im Rahmen des Agrarfonds ELER bis 2020 25,6 Mio. Euro Fördermittel im Land Brandenburg zur Verfügung gestellt, um Forschung und Wertschöpfung in der Agrar- und Ernährungswirtschaft zu unterstützen.

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