Brandenburg: Obstbauern erwarten 2015 gute Kirschenernte

Nach ersten Schätzungen der Brandenburger Obstbauern wird in diesem Jahr mit insgesamt rund 1.960 t eine wesentlich höhere Kirschenernte als im Vorjahr erwartet (2014: 1.326).

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Nach ersten Schätzungen der Brandenburger Obstbauern wird in diesem Jahr mit insgesamt rund 1.960 Tonnen eine wesentlich höhere Kirschenernte als im Vorjahr erwartet (2014: 1.326). Wie das Amt für Statistik Berlin-Brandenburg weiterhin mitteilt, entfallen davon rund 1.460 Tonnen auf Süßkirschen und rund 500 t auf Sauerkirschen. Im Jahr zuvor wurden 877 t Süßkirschen und 449 t Sauerkirschen geerntet.

Die Ertragserwartungen bei Süßkirschen liegen mit 34,3 Dezitonnen pro Hektar (dt/ha) deutlich höher als 2014 (19,1 dt/ha) und über dem des sechsjährigen Mittels der Jahre 2009 bis 2014 (19,9 dt/ha). Seit 2009 (41,5 dt/ha) wurde kein so hoher Hektarertrag realisiert.

Auch bei Sauerkirschen werden nach ersten Vorschätzungen mit rund 60,4 dt/ha (2014: 43,4 dt/ha) sehr gute Erträge erwartet. Im Vergleich zum Durchschnitt der letzten sechs Jahre sind das 75% mehr.

Allerdings ist darauf hinzuweisen, dass die Ernte durch den weiteren Witterungsverlauf noch beeinflusst werden kann.

Süßkirschen stellen mit rund 425 ha die zweitwichtigste Obstart nach Äpfeln im Land Brandenburg dar, wobei sich der Schwerpunkt mit mehr als 60% der Anbaufläche im Landkreis Potsdam-Mittelmark befindet.

Ertragsfähige Sauerkirschenbäume stehen auf rund 83 ha. Gegenüber der letzten Baumobstanbauerhebung von 2012 (174 ha) zeichnet sich eine deutliche Flächenreduzierung ab, die unter anderem mit den schwierigen Absatzbedingungen zu begründen sind. (sta-bbb)

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