Birnen: Baum und Frucht begehrt

In der Schweiz werden dieses Jahr voraussichtlich mehr Birnen geerntet als im Vorjahr. Die beliebteste unter den zahlreichen Sorten ist Kaiser Alexander.

Anzeige

In der Schweiz werden dieses Jahr voraussichtlich mehr Birnen geerntet als im Vorjahr. Die beliebteste unter den zahlreichen Sorten ist Kaiser Alexander.

Mit rund 21.000 Tonnen Birnen wird laut Schätzungen dieses Jahr in der Schweiz gerechnet. Das wäre etwas mehr als im Vorjahr. Beinahe die Hälfte der Schweizer Birnen kommt aus dem Kanton Wallis. Auch in der Ostschweiz und im Genferseegebiet finden sich größere Anbaugebiete. Die klare Nummer 1 der Birnensorten, die in der Schweiz angebaut werden, ist Kaiser Alexander. Danach folgen Williams und Conférence. Doch auch zahlreiche weitere Sorten finden sich auf Schweizer Bäumen. Die weltweite Vielfalt an Birnensorten ist enorm, sie wird auf etwa 5.000 geschätzt.

Rosengewächs
Wie der Apfel gehören auch die Birnen zu den Rosengewächsen. Erstmals kultiviert wurden die Birnen wahrscheinlich vor rund 3.000 Jahren in Griechenland. Im alten Rom konnten bereits etliche Sorten unterschieden werden. Allerdings wurden die Birnen lange Zeit hauptsächlich gekocht verwendet, der Konsum von rohen Birnen galt gar als gesundheitsgefährdend. Heute weiss man, dass die Birnen sowohl gekocht als auch roh bestens schmecken und sie werden dementsprechend oft in der Küche verwendet.

Teures Holz
Beliebt ist auch das Holz des Birnbaumes. Es wird vor allem für hochwertige Möbel eingesetzt. Das Holz wird meist erst genutzt, nachdem Bäume nicht mehr für den Obstbau verwendet werden können. Deshalb ist das Angebot an Birnenholz nicht besonders groß und dementsprechend ist es ein teures Gut. Eingesetzt wird das Holz auch für Kinderspielzeug und für Musikinstrumente. (lid)

Neuen Kommentar schreiben

Kommentare (0)

Bisher sind keine Kommentare zu diesem Artikel erstellt worden.