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IVA: Drängt auf klare Vereinfachung beim Omnibus X
Die festgefahrenen Diskussionen zeigen aus Sicht des IVA, dass weiterer Klärungsbedarf besteht. Gleichzeitig sei entscheidend, das eigentliche Ziel nicht aus den Augen zu verlieren: Ein effizienteres, berechenbares EU-Genehmigungsverfahren von Pflanzenschutz-Wirkstoffen, unnötige Komplexität und administrative Hürden abbauen. Denn bestehende strukturelle Probleme führen bereits heute zu Verzögerungen und fehlender Planbarkeit.
„Dass keine Einigung erzielt wurde, zeigt: Die Mitgliedstaaten brauchen eine fokussierte Debatte ohne Zeitdruck – mit klarem Ziel: Weniger Bürokratie und bessere Rahmenbedingungen für Innovationen. Eine Reform darf keine neuen Belastungen schaffen, sondern muss Behörden spürbar entlasten“, sagt IVA-Geschäftsführer Dr. Mark Winter.
Vor dem Hintergrund sinkender Wirkstoffverfügbarkeit und stockender Innovationen wächst der Handlungsdruck weiter. Ohne eine funktionierende Regulierung droht die Versorgung mit wirksamen Pflanzenschutz-Lösungen langfristig beeinträchtigt zu werden.
Der IVA fordert daher, die Verhandlungen auf eine zielgerichtete Vereinfachung zu konzentrieren, die Ressourcen freisetzt und Europa wieder wettbewerbsfähiger macht.

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