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Belgien: Infos zum flämischen Gartenbau
Die überwiegend familiengeführten Gartenbauunternehmen bewirtschaften davon 5.826 Hektar. Der Großteil der Produktion erfolgt im Freiland, die Unterglasfläche beträgt 511 Hektar. Im Durchschnitt ist ein Gartenbaubetrieb 7,72 Hektar groß.
Die Gartenbauunternehmen erzielen jährlich einen Umsatz von 492 Mio. Euro. Davon entfallen 39 Prozent auf Blumen- und Zierpflanzen sowie 61% auf die Baumschulbranche.
Die grüne Branche Flanderns ist traditionell stark exportorientiert: 86% der Ausfuhren gehen in den innergemeinschaftlichen Handel, 14% in Drittländer – davon wiederum 25% in das Vereinigte Königreich. Belgische Spezialitäten wie Azaleen, Begonien und Rosen sind außerhalb der EU besonders gefragt.
Verantwortungsbewusster Umgang mit Ressourcen
Innovation und nachhaltiges Unternehmertum prägen die Arbeit der flämischen Gartenbauakteure. Mit wissenschaftlicher Unterstützung entstehen neue, widerstandsfähige Pflanzensorten, die den Herausforderungen des Klimawandels besser gewachsen sind. Der Einsatz alternativer Substratmischungen reduziert die Abhängigkeit von traditionellen, ressourcenintensiven Materialien erheblich. Moderne Präzisionstechnologien optimieren den Verbrauch von Wasser, Nährstoffen und Pflanzenschutzmitteln. Vorrang erhält der integrierte Pflanzenschutz (IPM) gegenüber chemischen Anwendungen – ein entscheidender Beitrag zur Förderung des ökologischen Gleichgewichts.

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