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Bayern: Neue Landesanstalt
Führungsmannschaft steht.München - Präsident der neuen Bayerischen Landesanstalt für Landwirtschaft (LfL) in Freising-Weihenstephan wird Professor Dr. Dr. h. c. Johann Schön. Landwirtschaftsminister Josef Miller überreichte dem 62-jährigen Gründungspräsidenten jetzt in München die Ernennungsurkunde.
Gleichzeitig bestellte er die Leiter der zehn fachlich eigenständigen Institute: Dr. Friedrich Keydel (Institut für Pflanzenbau und Pflanzenzüchtung in Freising), der künftig zudem Vizepräsident der Landesanstalt sein wird, die Leitenden Landwirtschaftsdirektoren Rudolf Rippel (Institut für Agrarökologie, Ökologischen Landbau und Bodenschutz in Freising), Wilhelm Klein (Institut für Pflanzenschutz in Freising), Johann Mayer (Institut für Tierernährung und Futterwirtschaft in Grub), Walter Peschke (Institut für Tierhaltung und Tierschutz in Grub), Dr. Peter Bach (Institut für Ländliche Strukturentwicklung, Betriebswirtschaft und Agrarinformatik in München) und Christian Stockinger (Institut für Ernährungswirtschaft und Markt in München), Ltd. Regierungsdirektor Dr. Mathias von Lukowicz (Institut für Fischerei in Starnberg), Landwirtschaftsdirektor Dr. Georg Wendl (Institut für Landtechnik, Bauwesen und Umwelttechnik in Freising) sowie Landwirtschaftsoberrat Dr. Kay-Uwe Götz (Institut für Tierzucht in Grub).
Zu Abteilungsleitern bestellte der Minister die Leitenden Landwirtschaftsdirektoren Alois Rauscher (Abteilung „Förderwesen, Fachrecht“), Dr. Manfred Munzert (Abteilung „Qualitätssicherung und Untersuchungswesen“) und Johann Mayr (Abteilung „Versuchsstationen“), den Leitenden Regierungsdirektor Bernd Schwanitz (Abteilung „Verwaltung“) sowie Landwirtschaftsdirektor Dr. Horst Neuhauser (Abteilung „Information, Wissensmanagement“). Leiter der Stabsstelle „Controlling, Strategie und Risikomanagement“ wird Landwirtschaftsdirektor Dr. Rudolf Seidl.
Mit der LfL erhält der Freistaat laut Miller ein modernes Wissens- und Dienstleistungszentrum, das problemorientierte Forschung auf hohem Niveau und ein effektives staatliches Versuchswesen bieten soll. Für den Minister ist damit ein weiterer wichtiger Schritt zur Zukunftssicherung der bayerischen Agrar- und Ernährungswirtschaft getan. Die LfL entsteht am 1. Januar durch Zusammenlegung von sechs Landesanstalten und drei Versuchsgüterverwaltungen. Mit der Neuorganisation verbunden ist ein Stellenabbau von 25 %. Die LfL wird mehr als 1.000 Beschäftigte haben.

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