Baumforschung: Stipendium für Judy Simon

Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) hat PD Dr. Judy Simon, Leiterin der Arbeitsgruppe "Plant Interactions Ecophysiology" an der Universität Konstanz, das renommierte Heisenberg-Stipendium verliehen.

Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) hat PD Dr. Judy Simon, Leiterin der Arbeitsgruppe "Plant Interactions Ecophysiology" an der Universität Konstanz, das renommierte Heisenberg-Stipendium verliehen.

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Ab Mai dieses Jahres wird das Konstanzer Forschungsprojekt „Woody Plants - Interactions and Resource Allocation Strategies“ mit Fördermitteln in Höhe von ca. 500.000 Euro gefördert.

Das Heisenberg-Stipendium richtet sich an Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftler, die sich durch besonders herausragende wissenschaftliche Leistungen auszeichnen. Es ermöglicht den Stipendiatinnen und Stipendiaten, am Ort ihrer Wahl hochkarätige Projekte umzusetzen und sich dabei ganz auf ihre Forschung zu konzentrieren. Die Förderdauer beträgt bis zu fünf Jahre.

Judy Simon erforscht im Bereich Pflanzenökologie und Ökosystemforschung die Interaktionen und Strategien zur Verteilung von Ressourcen bei Bäumen. Sie untersucht, welchen Einfluss Konkurrenten auf die Aufnahme von Stickstoff als essentiellen Nährstoff für Pflanzen haben. Hierfür wird eine mechanistische Herangehensweise gewählt, die sich mit den unterirdischen Prozessen im Wurzelbereich der Bäume auseinandersetzt, aber auch die Verteilung von Stickstoff innerhalb eines Individuums berücksichtigt. Im Hinblick auf die Auswirkungen des globalen Wandels untersucht Judy Simon auch Aspekte des Klimawandels sowie den potentiellen Erfolg invasiver Pflanzen. Für die Beantwortung dieser interdisziplinären Fragestellungen arbeitet sie unter anderem mit Prof. Dr. Mark van Kleunen, Professor für Ökologie, und Prof. Dr. Dieter Spiteller, Professor für Chemische Ökologie an der Universität Konstanz, zusammen. Im Rahmen des Stipendiums hat Judy Simon Forschungsaufenthalte in Finnland und Australien geplant, um ihre Fragestellungen auf weitere Waldökosysteme zu übertragen.

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