BAT-Stiftung: Stellt "Freizeit-Monitor 2015" vor

Die BAT-Stiftung für Zukunftsfragen hat am 27. August 2015 in Berlin ihren "Freizeit-Monitor 2015" vorgestellt. Für die jährlich stattfindende Untersuchung wurden über 2.000 Personen ab 14 Jahren repräsentativ in persönlichen Interviews zu ihrem Freizeitverhalten befragt.

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Die BAT-Stiftung für Zukunftsfragen hat am 27. August 2015 in Berlin ihren „Freizeit-Monitor 2015“ vorgestellt. Für die jährlich stattfindende Untersuchung wurden über 2.000 Personen ab 14 Jahren repräsentativ in persönlichen Interviews zu ihrem Freizeitverhalten befragt.

Kernergebnisse:
- Fernsehen bleibt die häufigste Freizeitaktivität, gefolgt von Radio hören und Telefonieren.
- Siegeszug des Internets hält an: 99% der jungen Generation (bis 24 Jahre) und auch ein Drittel der Ruheständler (über 65 Jahre) sind regelmäßig online.
- Innerhalb der Bevölkerung zeigen sich beim Einkommen die größten Unterschiede: Geringverdiener (bis 1.500 Euro monatliches Haushaltsnettoeinkommen) sind beispielsweise deutlich spontaner, während Besserverdiener (über 3.500 Euro) mehr Zeit mit der Familie verbringen.
- Hochkulturelle Aktivitäten, Ehrenamt und Vereine müssen sich Zukunftssorgen machen – mehr als die Hälfte der Bevölkerung gibt an, ihnen nie nachzugehen.
- Die Freizeitwünsche der Deutschen: Spontanität, Erholung und Geselligkeit.

Prof. Dr. Ulrich Reinhardt, Wissenschaftlicher Leiter der BAT-Stiftung, fasst die Ergebnisse wie folgt zusammen: „Die Dominanz der Medien setzt sich fort. Ergänzt werden diese von regenerativen Tätigkeiten und sozialen Aktivitäten, die jedoch zunehmend den Anschluss an die Spitzenplätze verlieren.“

Gleichwohl positiv hat sich die Freizeitaktivität "Gartenarbeit" entwickelt. Im 5-Jahres Trend legte die Freizeitbeschäftigung deutlich zu.

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