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Baden-Württemberg: Immer weniger Schnittrosen
Wie das Statistische Landesamt nach Ergebnissen der Zierpflanzenerhebung mitteilt, fand der Großteil des Anbaus mit rund 73% im Freiland statt. Die restlichen 27% standen unter sogenannten hohen begehbaren Schutzabdeckungen, also zum Beispiel in Gewächshäusern. Damit hat sich die Anzahl der Betriebe seit 2017 (80 Betriebe) um 45% und die Fläche (49 ha) um 34% verringert.
Um den Bedarf an Rosen hierzulande – insbesondere am Valentinstag – sicherzustellen, sind zusätzlich Importe aus dem Ausland notwendig. Nach vorläufigen Ergebnissen der Außenhandelsstatistik wurden im aktuellsten Berichtszeitraum Januar bis November 2025 insgesamt 118,4 Millionen frische Rosen im Wert von 39,7 Mio. Euro in den Südwesten eingeführt. Gegenüber dem Vorjahreszeitraum Januar bis November 2024 ist die Anzahl damit von rund 92 Millionen um über ein Viertel (knapp 29%) gestiegen. In der Vergangenheit kamen allerdings noch weit mehr Rosenimporte aus dem Ausland direkt im Südwesten an: Im Zeitraum Januar bis November 2021 waren es rund 200,1 Millionen und von Januar bis November 2017 importierte Baden-Württemberg ebenfalls 199,0 Millionen.
Rund 86,3 Millionen Rosen bzw. fast 73% des gesamten baden-württembergischen Rosen-Imports kamen im Zeitraum Januar bis November 2025 aus den Niederlanden. Auf den Plätzen 2 und 3 der wichtigsten Lieferanten rangierten Kenia (26,6 Millionen; Anteil: 23 %) und Äthiopien (3,0 Millionen; Anteil: 3%).

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