Baden-Württemberg: Erste Tarifverhandlung ohne Ergebnis

Am 22. November endete in Stuttgart die erste Tarifverhandlung für die Beschäftigten im Gartenbau in Baden-Württemberg ohne Ergebnis.

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Am 22. November endete in Stuttgart die erste Tarifverhandlung für die Beschäftigten im Gartenbau in Baden-Württemberg ohne Ergebnis. Das berichtet die "IG BAU" auf ihrer Internet-Seite. Die Tarifkommission der Gewerkschaft sei sich einig gewesen, dass sie bei den Verhandlungen die aktuellen Verhandlungen für einen Bundesrahmentarifvertrag im Gartenbau nicht außer Acht lassen dürfe. Die Arbeitgeberseite hingeben habe die ursprüngliche Forderung von 5,9% geradezu astronomisch hoch gefunden. Als sie von der auf der Mitgliederversammlung am 5. November gemachten Forderung über eine Erhöhung von 1 Euro für alle Lohngruppen hörte, "fielen die Arbeitgeber sichtlich vom Glauben ab", berichtet Heike Bayerl, Mitglied der Tarifkommission. Das Angebot der Arbeitgeber lag bei 1,2% (entspricht 14 Cent pro Stunde) - indiskutabel für die Gewerkschaft.

So konnte bisher keine Einigung erzielt werden. Die Verhandlungen seien abgebrochen worden. Ein neuer Termin stehe noch nicht fest, so die "IG BAU" abschließend.

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