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Apfelmarkt bleibt stabil
Die Apfelbestandsmeldungen aus den EU-Ländern zum 1. März bestätigen das im Februar bestandsgerechte Absatztempo. Allerdings muss man auch festhalten, dass die Unterschreitung der Vorjahresmenge, die am 1. Februar noch 260.000 Tonnen betrug, auf etwa 208.000 Tonnen zusammengeschmolzen ist. Dieser Abstand zum Vorjahr dient als Grundlage für eine unverändert stabile Preishaltung, beinhaltet in Erwartung größerer Zufuhren aus Übersee aber auch wenig Spielraum für festere Forderungen.
Mitte März schauen die Anbieter europäischer Äpfel nicht nur auf das Absatztempo der heimischen Ware, sondern auch auf die deutlich steigenden Zufuhren aus Übersee. Man kann daher froh sein, dass beispielsweise Royal Gala aus der EU vier Wochen früher als im Vorjahr knapp wird und Platz schafft dafür.
Nach Ostern werden die Überseeäpfel dann verstärkt mit zweifarbigen EU-Äpfeln konkurrieren. Für die hiesigen Anbieter von Elstar & Co. Bedeutet dies, dass sie zwar weiterhin mit einem stabilen, aber nicht unbedingt deutlich festeren Markt rechnen können. Die Rahmenbedingungen für eine erneute Preisralley in der zweiten Saisonhälfte sind durch das zu erwartende Mehrangebot an Überseeäpfeln nicht gegeben. Ein extrem schwieriger Markt wie im Sommer 2005 ist allerdings auch nicht zu befürchten. (ZMP)

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