Apfel: Die Schweizer Lieblingsfrucht

Der Apfel ist in der Schweiz sehr beliebt und dient als Vitaminlieferant. Im August startet nun die Erntesaison.

Der Apfel gehört zu den sogenannten Scheinfrüchten. Bild: lid.

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Der Apfel ist zwar eine Frucht, er ist aber auch mit der Rose verwandt. Er gehört nämlich zu den Kernobstgewächsen, die aus der Familie der Rosengewächse stammen.

Äpfel sind das ganze Jahr über verfügbar, da sie sich gut lagern lassen. Hauptsaison haben sie aber von August bis Oktober. Im August beginnt jeweils die Apfelernte. Gemäß den Prognosen des Landwirtschaftlichen Zentrums Liebegg im Kanton Aargau soll die Ernte dieses Jahr um einiges früher beginnen.

Unvorsichtiger Umgang

Der Apfel ist ein kleines Mulitalent und ist nicht ohne Grund die beliebteste Frucht der Schweizerinnen und Schweizer. Die saftige Frucht gibt uns Energie und ist ein praktischer Durstlöscher, da er zu 85 Prozent aus Wasser besteht. Ganze 16 kg Äpfel werden pro Kopf pro Jahr in der Schweiz verzehrt.

Dafür, dass wir den Apfel so mögen, gehen wir aber sehr unvorsichtig mit ihm um. Ungefähr 135.000 Tonnen Äpfel werden in der Schweiz pro Jahr geerntet. Davon werden aber zwischen 22.000 und 40.000 Tonnen wieder weggeworfen. Auch bei der Verarbeitung gehen wichtige Teile des Apfels verloren, wie beispielsweise kostbares Fruchtfleisch bei der Verarbeitung zum Apfelsaft.

Gut für die Gesundheit

An apple a day keeps the doctor away“ - so verkehrt ist dieser Spruch gar nicht. Äpfel sind durchaus gesund und enthalten viele Vitamine wie Vitamin B1, B2, B6, E und C. Außerdem enthält der Apfel über 30 Mineralstoffe. Dazu gehören beispielsweise Magnesium, Kalzium und Eisen.

Obwohl der Apfel gut für unser Immunsystem ist, schützt er uns nicht immer vor einem Besuch beim Arzt. Aufgrund des hohen Fruchtzuckers verträgt nicht jeder die Vitaminbombe. Wer keine Fruktose verträgt, dem können Äpfel mehr Schmerzen als Gesundheit bereiten. (LID)

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