Agrobusiness Niederrhein: Feiert Vereinsgründung

Aus der Netzwerkinitiative "Agrobusiness Niederrhein" wird "Agrobusiness Niederrhein e.V.": Am 8. Dezember 2011 fand im Gartenbauzentrum Straelen die feierliche Vereinsgründung statt.

Aus der Netzwerkinitiative „Agrobusiness Niederrhein“ wird „Agrobusiness Niederrhein e.V.“: Am 8. Dezember 2011 fand im Gartenbauzentrum Straelen die feierliche Vereinsgründung statt. Die Vereinsmitglieder werden sich zukünftig der Förderung von Wettbewerbsfähigkeit und Innovationskraft der Unternehmen des Agrobusiness am Niederrhein widmen. Einzugsgebiet des Vereins mit Sitz in Straelen sind die Kreise Kleve, Wesel, Viersen und der Rhein- Kreis Neuss sowie die Städte Duisburg, Krefeld und Mönchengladbach. 

Vorstand einstimmig gewählt
Erster Vorsitzender ist der Nettetaler Bürgermeister Christian Wagner. Er wurde, wie alle anderen Vorstandsmitglieder, einstimmig in sein Amt gewählt. Als Stellvertreter steht ihm Heinrich Hiep zur Seite, zum Kassenwart wählte die Mitgliederversammlung Michael Wolters. Zudem wurden Uwe Bons, Dr. Andreas Henseler, Hans-Josef Kuypers, Heinz Lax sowie Ute Stehlmann in den Vorstand gewählt. Der bisherige Vorsitzende der Initiative, Johannes Giesen, hatte bereits im Vorfeld der Gründung mitgeteilt, nicht für den Vorsitz zu kandidieren. Er bleibt dem Verein aber als Mitglied des Vorstands erhalten. In seiner Rede betonte Giesen die Vorreiterrolle der Netzwerkinitiative: „Wir sind Visionäre im Bereich Agrobusiness. Und der Verein wird der Initiative eine tragende Struktur für die Zukunft geben.“ Der neue Vorsitzende Christian Wagner ergänzte: „Unser Ziel bis 2020 ist es, Agrobusiness zur regionalen Leitbranche weiterzuentwickeln. Dazu werden wir unseren Blick verstärkt auch über die Grenze hinweg richten, um die euregionale Zusammenarbeit weiter auszubauen.“ 

Geschäftsführung mit Wachstumsplänen für 2012

Die bisherige Geschäftsführung um Martina Reuber und Dr. Anke Schirocki wird auch für den neu gegründeten Verein die tägliche Arbeit koordinieren. „Ich bin stolz darauf, dass sich viele Partner aus der 2007 ins Leben gerufenen Initiative dafür entschieden haben, dem Verein beizutreten“, so Geschäftsführerin Reuber. „Dies ist ein Ausdruck der Zufriedenheit mit unserer bisherigen Arbeit und zugleich ein Vertrauensbeweis für die Zukunft.“ Auf den Lorbeeren ausruhen möchte man sich in der Geschäftsstelle in Straelen jedoch nicht. „Der Verein soll wachsen“, beschreibt Reuber die Pläne. „Und zwar entlang der gesamten Agrobusiness- Wertschöpfungskette, denn nur gemeinsam sind wir stark und können das gesamte Potential von Agrobusiness am Niederrhein ausschöpfen.“ Seine wirtschaftliche Tätigkeit wird der Verein übrigens erst am 1. Mai 2012 nach Beendigung der bisherigen Projektlaufzeit aufnehmen. Für die Netzwerkinitiative hingegen stehen für die kommenden Monate bereits einige Arbeitsschwerpunkte fest. Ein zweites „Zukunftsforum“ ist ebenso fest eingeplant wie die Präsentation der Agrobusiness-Region Niederrhein auf der im April in Venlo beginnenden Floriade. Ein Fokus liegt zudem auf der eigenen Marke „Natürlich Niederrhein“, die bereits in Kürze mehrere Schnittblumen der Region zieren wird. „Hier wollen wir als Verein die Unternehmen am Niederrhein darin unterstützen, mit Hilfe von ‚Natürlich Niederrhein‘ die Chancen am Markt zu verbessern“, so die stellvertretende Geschäftsführerin Anke Schirocki.

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