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Agrarministerkonferenz: Bayern übergibt den Staffelstab an Brandenburg
Ministerin Hanka Mittelstädt sagte: „Im Mittelpunkt der AMK 2027 stehen die Vorbereitungen auf die neue EU-Förderperiode und die Gemeinsame Agrarpolitik ab 2028. Die GAP muss Einkommen sichern und Wettbewerbsfähigkeit gewährleisten. Wir brauchen eine GAP-Förderung, die nicht große und kleine Betriebe gegeneinander ausspielt, sondern die unterschiedlichen Strukturen der Landwirtschaft berücksichtigt. Das ist für unsere landwirtschaftlichen Betriebe und die Entwicklung der ländlichen Räume von großer Bedeutung. Zudem müssen wir verlässliche düngerechtliche Regelungen auf Bundes- und EU-Ebene sichern. Ich danke Bayern für die gelungene AMK 2026 und allen Ländern für die sehr gute und konstruktive Zusammenarbeit und freue mich auf den Vorsitz im kommenden Jahr.“
Die Agrarministerkonferenz ist das wichtigste gemeinsame Beschlussgremium der deutschen Agrarpolitik. In ihr stimmen sich die Agrarministerinnen und Agrarminister sowie die Agrarsenatorinnen und Agrarsenatoren des Bundes und der 16 Länder ab. Die AMK berät alle zentralen Themen der Agrar- und Forstwirtschaft sowie des ländlichen Raums. In der Regel trifft sich die Agrarministerkonferenz im Frühjahr und im Herbst. Um die Beschlüsse für die jeweilige AMK vorzubereiten, treffen sich die Staatssekretärinnen und Staatssekretäre unmittelbar zuvor zur Amtschefkonferenz (ACK). Traditionell wird zudem im Januar eine weitere ACK in Berlin – vor der Grünen Woche – ausgerichtet.

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