Abwehr von Cyber-Kriminalität: Rechtssicherheit gefordert

Der Handelsverband Deutschland (HDE) fordert beim Kampf gegen Cyber-Kriminalität Rechtssicherheit von der Politik.

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Der Handelsverband Deutschland (HDE) fordert beim Kampf gegen Cyber-Kriminalität Rechtssicherheit von der Politik. "Angesichts der immer weiter wachsenden Bedrohungen muss schnellstmöglich klar sein, zu welchen Abwehrmaßnahmen der Online-Handel verpflichtet ist", so der stellvertretende HDE-Hauptgeschäftsführer Stephan Tromp. Die Verabschiedung einer entsprechenden europäischen Cybersichersicherheits-Richtlinie sollte ursprünglich im Mai 2014 verabschiedet werden, wurde allerdings jetzt verschoben. "Der Online-Handel braucht so schnell wie möglich Gewissheit. Wenn jetzt zeitnah keine umfassende Regelung gelingt, dann muss sich die Politik wenigstens auf verlässliche Mindeststandards einigen", so Tromp.

Der HDE sieht in Cyberangriffen Hindernisse für das Ausschöpfen des wirtschaftlichen Potenzials des Online-Handels. Für die Unternehmen entstehen durch die technischen Ausfälle finanzielle und rechtliche Risiken. Dabei stellt der HDE aber auch noch bei einigen Unternehmen Handlungsbedarf fest, die Gefahren richtig einzuschätzen und entsprechende Maßnahmen zu ergreifen. (PdH)

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