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2026 AIPH World Green City Awards Youth Award: Bekanntgabe der Shortlist
Der AIPH World Green City Awards Youth Award würdigt und belohnt Städte, die die Kraft der Pflanzen nutzen, um den Erwartungen der Jugend weltweit gerecht zu werden und ihrem Bedürfnis nach einer grüneren, gesünderen und widerstandsfähigeren städtischen Zukunft nachzukommen. Um den Gewinner des AIPH-Jugendpreises zu ermitteln, führt eine eigens dafür eingesetzte Jugendjury ein zweistufiges Bewertungsverfahren durch.
In der ersten Phase prüft die Jugendjury die Beiträge der 21 Finalisten anhand einer Reihe von Grundsätzen und zugehörigen Kriterien, die von früheren Bewerbern der Jugendjury entwickelt wurden. Die drei Beiträge, die als am besten geeignet erachtet werden und die meisten Stimmen erhalten, bilden die engere Auswahl.
„Was mich am meisten daran inspiriert, Teil des AIPH-Jugendpreises zu sein, ist, die außergewöhnliche Vielfalt und Kreativität von Initiativen aus aller Welt mitzuerleben – und vor allem die visionäre Führungsstärke, die nötig ist, um sie tatsächlich zum Leben zu erwecken. Das sind keine Ideen auf dem Papier. Es sind Projekte, die bereits umgesetzt werden und beweisen, dass naturbasierte Lösungen im Mittelpunkt einer nachhaltigeren und gerechteren städtischen Zukunft stehen können. Das ist die Arbeit, auf die es ankommt,“ sagt Andrea Oyuela, Managerin, „Solar for All“, Harris County.
Die AIPH und das GYBN sind stolz darauf, die drei Beiträge der Shortlist bekannt zu geben:
• Cidade da Criança: Naturbasierte Infrastruktur für die frühkindliche Bildung in Fortaleza, Fortaleza, Brasilien
• Bunia Climate-Shield: Ein Grüngürtel für städtische Resilienz, Bunia, Demokratische Republik Kongo
• „Joy is a Farm“, Quezon City, Philippinen
Bei der Bekanntgabe der Shortlist erläuterte die Jugendjury, warum diese Städte ihrer Meinung nach im Rennen um den Jugendpreis stehen sollten.
Die Jugendjury würdigte die Unterstützung von „Cidade da Criança“ für junge Menschen, eine aktive Rolle bei der Klimaresilienz zu übernehmen. Das Projekt wurde zudem dafür gewürdigt, dass es die Natur als unverzichtbare soziale Infrastruktur betrachtet, gleichzeitig die Kompetenzen junger Menschen stärkt und das Wohlbefinden sowie die Entwicklung von Kindern direkt fördert.
Das „Bunia Climate-Shield“ stellt eine grundlegende Wiederverbindung junger Menschen mit der Natur her. Die Initiative erfordert die aktive Beteiligung der Jugend und vermittelt wertvolle Kompetenzen im Umgang mit der Umwelt. Die Jury war beeindruckt vom Umfang des Projekts und davon, dass andere Städte in der Region bereits von Bunians Ansatz lernen.
Die Mitglieder der Jugendjury waren besonders beeindruckt von dem starken Fokus auf Inklusion und Gerechtigkeit bei „Joy is a Farm“. Das Projekt richtet sich an schulabgängerische Jugendliche sowie an andere marginalisierte Gruppen. Die Jugendjury würdigte zudem, dass das Projekt von Schülern entwickelte Prinzipien der Kreislaufwirtschaft in lokale Gemeinschaften einbringt und damit ökologische, soziale und wirtschaftliche Ergebnisse fördert.
„Die Mitarbeit in der AIPH-Jugendjury 2026 hat meine akademische Leidenschaft für Nachhaltigkeit in eine gelebte Überzeugung verwandelt. Die Begutachtung dieser visionären internationalen Beiträge hat mir gezeigt, dass die Zukunft unserer Städte von einem harmonischen Gleichgewicht zwischen technologischem Fortschritt und ökologischem Schutz abhängt. Der AIPH-Jugendpreis unterstreicht, dass Städte, wenn sie junge Menschen mit grünen Kompetenzen und Entscheidungsbefugnissen ausstatten, mehr tun, als nur eine widerstandsfähige Infrastruktur aufzubauen. Sie fördern den Gemeinschaftsgeist und wecken dauerhafte Hoffnung für kommende Generationen,“ so Amirah Dawood, Absolventin im Fach Umweltnachhaltigkeit, University of Dundee.
In einer zweiten Abstimmungsrunde der Jugendjury wird der Gewinner des AIPH-Jugendpreises aus der Auswahlliste ermittelt. Dieser wird bei der Preisverleihung am 29. Oktober 2026 bekannt gegeben, die im Rahmen des Kongresses der International Federation of Landscape Architects (IFLA) in Hongkong stattfindet. Die Fallstudien der drei für den AIPH-Jugendpreis nominierten Beiträge sind auf der AIPH-Website verfügbar.
Sudha und Shruthi Kottillil vom GYBN geben uns folgenden Aufruf zum Handeln für die Zukunft mit auf den Weg: „Der AIPH-Jugendpreis ist eine Chance für junge Menschen, sich für Städte einzusetzen, die Jugendliche, Kinder und zukünftige Generationen nicht nur als Nutznießer, sondern als wesentliche Akteure bei der Gestaltung nachhaltiger und widerstandsfähiger Gemeinschaften anerkennen. Diese Städte zeigen, was möglich ist, wenn Stadtentwicklung sowohl von generationenübergreifender Gerechtigkeit als auch von ökologischer Verantwortung geleitet wird. Doch das ist erst der Anfang. Wir hoffen, dass der Preis mehr Städte dazu inspiriert, die Natur in den Mittelpunkt der Planung und Entscheidungsfindung zu stellen – um jahrhundertealte Ökosysteme zu schützen, die Artenvielfalt wiederherzustellen und jungen Menschen Möglichkeiten zu schaffen, in enger Verbindung mit der Natur zu leben, zu lernen und sich zu entfalten.“

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