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Xylella in Apulien: Keine Belege für multiple Arten
Nach den kürzlich verfügbaren und von EFSA untersuchten wissenschaftlichen Nachweisen gibt es keine Belege für das Vorkommen multipler Arten von Xylella fastidiosa in Apulien, Süditalien.
Das Gutachten des EFSA-Gremiums für Pflanzengesundheit ist das letzte von drei Gutachten zu einer Reihe von Fragen der Europäischen Kommission zu X. fastidiosa in Apulien. In diesem Gutachten hat das Gremium die Frage untersucht, ob in Apulien verschiedene Arten von X. fastidiosa vorkommen. Ein Krankheitsausbruch hat dort Olivenbäume und andere Pflanzen betroffen.
Eine Einzelstudie hat Fragen dazu aufgeworfen, ob im Gebiet von Apulien mehrere genetische Typen von X. fastidiosa vorkommen. Die EFSA-Sachverständigen für Pflanzengesundheit meinen jedoch, dass es derzeit keine Belege für diese Annahme gibt.
Um zu seinen Schlussfolgerungen zu kommen, hat das EFSA-Gremium für Pflanzengesundheit die neueste wissenschaftliche Literatur geprüft und von den in der Region gesammelten Proben entnommene DNA-Sequenzierungsdaten analysiert. In allen Artikeln wurde zu dem Schluss gekommen, dass die von Olivenbäumen und anderen Pflanzen entnommenen Proben zum selben Sequenztyp „ST53“ gehören.
Für die Analyse der Sequenzdaten verwendete das Gremium eine 2005 dafür eingerichtete Datenbank, in der DNA-Sequenzen von fast 300 X. fastidiosa-Proben enthalten sind.
Das Gremium wies darauf hin, dass weitere Studien mit umfangreicheren Proben erforderlich seien, um diese Fragen ausführlicher beantworten zu können. Diese Studien sollten eine Analyse der kompletten Genomsequenzierung von X. fastidiosa beinhalten. (efsa)

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