UNIKA: Übermittelt Forderungen an das Bundeslandwirtschaftsministerium

Der Kartoffelanbau steht buchstäblich mit dem Rücken an der Wand, betont UNIKA-Geschäftsführer Dr. Sebastean Schwarz.

Die UNIKA ist ein berufsständischer Dachverband und vereinigt alle Stufen der Kartoffelwirtschaft.

Die zur Verfügung stehenden Pflanzenschutzmittel werden immer weniger, so dass ein Resistenzmanagement in zentralen Bereichen wie der Pflanzkartoffelproduktion trotz Sonderregelungen bereits jetzt kaum mehr realisierbar ist. Hinzu kommt, dass wir es zunehmend mit neuen Schädlingen zu tun haben. Nehmen wir das Auftreten der Schilf-Glasflügelzikade, sie bedroht ganz aktuell den Anbaustandort Deutschland. Hier besteht akuter Handlungsbedarf.Die UNIKA begrüßt daher die Ankündigung des Bundesministeriums für Landwirtschaft, Ernährung und Heimat (BMLEH) ausdrücklich, die aktuelle Situation kritisch zu überprüfen und sowohl auf nationaler wie auf europäischer Ebene neu auszurichten.

"Wir nehmen das Ministerium beim Wort und unterstützen die Ausführungen, dass wir modernen Pflanzenschutz brauchen, unabhängig von der Ausrichtung der Produktion, ob ökologisch oder konventionell", so Schwarz. "Die Darstellung der aktuellen Situation im Kartoffelanbau und die entsprechenden politischen Forderungen hat die UNIKA an das BMLEH gerichtet und signalisiert, dass wir konstruktiv, kritisch und aktiv den Prozess begleiten werden."

Die UNIKA vereinigt als Dachverband der deutschen Kartoffelbranche alle Stufen der Wertschöpfungskette Kartoffeln – von der Züchtung, Pflanzguterzeugung und Vermehrung über die Primärproduktion und den Abpackhandel bis hin zu vor- und nachgelagerten Bereichen

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