Thüringen: Anbaufläche von Blumen und Zierpflanzen leicht gestiegen

Wie das Thüringer Landesamt für Statistik mitteilt, verfügten in diesem Jahr 68 landwirtschaftliche Betriebe über eine Blumen- oder Zierpflanzengrundfläche von mindestens 0,3 Hektar auf dem Freiland und/oder 0,1 Hektar unter hohen begehbaren Schutzabdeckungen einschließlich Gewächshäusern.

Die Fläche für den Anbau von Blumen und Zierpflanzen ist in Thüringen leicht gestiegen. Bild: TLS.

Insgesamt wurden in Thüringen auf 185 Hektar Grundfläche Zierpflanzen vermehrt, Jungpflanzen herangezogen oder Zimmer-, Beet- und Balkonpflanzen, Stauden und Schnittblumen erzeugt. Dabei bewirtschafteten die Zierpflanzenbetriebe 167 Hektar Freilandfläche und 18 Hektar Unterglasflächen.

Zur letzten Erhebung im Jahr 2017 waren es 72 Zierpflanzenbetriebe mit einer Grundfläche von 175 Hektar. Somit ging die Anzahl der Betriebe um 5,6% bzw. 4 Betriebe zurück und die Zierpflanzenfläche stieg um 10 Hektar bzw. 6,0%.

Die Erzeugung von Jungpflanzen spielte mit einem Flächenanteil von 0,9% bzw. 2 Hektar an der Gesamtfläche eine untergeordnete Rolle. Mehr als die Hälfte (57,5% ) der Grundfläche bzw. 106 Hektar wurden für die Erzeugung von Sämereien, Blumenzwiebeln und Knollen genutzt. Auf 56 Hektar bzw. 30,3% der Grundfläche wurden Schnittpflanzen und Zierkürbisse erzeugt und auf 11,3% bzw. 21 Hektar wurden Zimmerpflanzen bzw. Beet- und Balkonpflanzen sowie Stauden produziert.

Die Thüringer Zierpflanzenbetriebe kultivierten unter anderem 101.000 Alpenveilchen und 77.000 Weihnachtssterne. Damit kann in der kalten Jahreszeit rein rechnerisch jeder 11. Haushalt mit einem Alpenveilchen und jeder 14. Haushalt mit einem Weihnachtsstern aus heimischem Anbau geschmückt werden.

Bitte beachten: Laut Agrarstatistikgesetz wird die Zierpflanzenerhebung alle 4 Jahre durchgeführt. Da im Jahr 2016 eine umfangreiche allgemeine Agrarstrukturerhebung stattfand, wurde zur Entlastung der landwirtschaftlichen Betriebe die Zierpflanzenerhebung auf das Jahr 2017 verschoben. (TLS)

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