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Steckrübe: Omas Gemüse als Spezialität geschätzt
Auch in der kalten Jahreszeit gibt es eine gute Auswahl an regionalem Gemüse. Dazu gehört auch die Steckrübe, die früher als Arme-Leute-Essen verschrien war, heute aber von vielen als Spezialität geschätzt wird. Wer sich der regionalen und saisonalen Küche verpflichtet fühlt, schätzt dieses von September bis April angebotene Wurzelgemüse, das hauptsächlich aus hiesiger Ernte stammt.
Für die Zubereitung wird nur die runde, bis zu zwei Kilogramm schwere Wurzelknolle verwendet. Sie hat eine dicke rötliche Schale und weißliches bis gelbfarbenes Fleisch. Nachdem die Steckrübe großzügig geschält wurde, kann sie – wie die Möhre – vielseitig verwendet werden. Besonders gut schmecken Steckrüben als Eintopf, Püree oder als Gemüse zu Gänse- oder Entenbraten. Auch roh werden sie gerne gegessen.
Steckrüben sind nicht nur lecker, sondern auch wertvoll. Sie sind reich an Ballast- und Mineralstoffen sowie Vitaminen, vor allem ß-Carotin und Vitamin C. Bereits 300 Gramm gegarte Steckrüben decken den täglichen Vitamin-C-Bedarf. Außerdem ist die knollige Wurzel reich an Glucosinolaten, die vor Infektionen schützen und das Risiko bestimmter Krebserkrankungen senken sollen. (lwknds)

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