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Spargel: Erste Ernte zu Ostern erwartet
„Aufgrund des milden Winters treiben die Spargelpflanzen nun nicht durch einen großen Temperaturunterschied zwischen kalten Wintertagen und wärmeren Frühlingstagen schnell und stark aus, sondern aufgrund der milden Temperaturen langsam und weniger wüchsig. Die Nässe im Frühjahr hat bisher keine negativen Auswirkungen auf den Spargelwuchs gezeigt. Es gibt nur Spargelfelder, die aufgrund der Bodennässe später bearbeitet werden, und auf denen die Spargelernte später beginnen wird", erklärt Spargelexperte Dr. Ludger Aldenhoff.
Erste nennenswerte Spargelmengen zu Ostern erwartet
Die Vorbereitungen für die Saison laufen auf Hochtouren. In dieser Woche wird schon der ein oder andere Betrieb etwas Spargel ernten. Ende März wird es die ersten nennenswerten Mengen an regionalem Spargel geben.
Simon Schumacher, Vorstandsvorsitzender des Verbands Süddeutscher Spargel- und Erdbeeranbauer e.V., blickt optimistisch auf die Saison: „Die Anbauer haben unrentable und alte Spargelanlagen aus der Bewirtschaftung herausgenommen, um die gestiegenen Produktionskosten auszugleichen. Wir gehen davon aus, dass die Spargelpreise ähnlich wie im vergangenen Jahr ausfallen werden. Wie immer gilt: In der Direktvermarktung gibt es aufgrund von mehreren Sortierungen für jeden Geldbeutel Spargel."
„Tag des Deutschen Spargels" am 3. Mai 2024
Zum zweiten Mal wird es am Freitag, 3. Mai 2024, bundesweit den „Tag des Deutschen Spargels" geben. Mit diesem Aktionstag will die Branche auf das wichtige erste Gemüse in Deutschland aufmerksam machen. Kunden und Kundinnen erhalten an den Spargelständen und in den Hofläden bei ihrem Spargelkauf eine kleine Überraschung.
Regional, nachhaltig und fair
Laut der AMI lag der Selbstversorgungsgrad in Deutschland bei Spargel im vergangenen Jahr bei 83%. Damit ist weißer Spargel eine der wenigen Gemüsearten, die zu diesem hohen Grad in Deutschland erzeugt und auch verzehrt werden. Der Kauf von heimischem Spargel sichert nicht nur die Selbstversorgung im eigenen Land, sondern ist auch nachhaltig und fair. Die kurzen Transportwege sparen eine Menge CO2 ein.
Mit 12,41 Euro liegt Deutschland nach Luxemburg, den Niederlanden und Irland 2024 in der Höhe des Mindestlohns an vierter Stelle in Europa. Erntehelfer und Erntehelferinnen in Deutschland erhalten mehr Mindestlohn als in Frankreich (11,65 Euro), in Spanien (6,78 Euro), in Griechenland (4,51 Euro). In Italien gibt es gar keinen landesweiten Mindestlohn. (VSSE)

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