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Schweizer Hagel: Delegiertenversammlung 2025
Ein historischer Ort, der mit seiner Vergangenheit als Zentrum der industriellen Innovation und sozialen Verantwortung den passenden Rahmen für eine Veranstaltung bot, die im Zeichen von Solidarität, Weiterentwicklung und Rückblick stand.
Verwaltungsratspräsident Michel Cruchon eröffnete die Versammlung und führte gemeinsam mit der Direktion sowie den Länderverantwortlichen durch einen Rückblick auf das Geschäftsjahr 2024. Neben der Bilanz standen auch strategische Weichenstellungen im Mittelpunkt: das Adaptationsprogramm im Zeichen des Klimawandels, der Markteintritt in Portugal sowie die Zielsetzungen für das Jahr 2025.
Trotz herausfordernder Wetterbedingungen, insbesondere durch Frost und Hagel in der Schweiz, blickt die Schweizer Hagel auf ein solides Geschäftsjahr zurück: Die Bruttoprämieneinnahmen beliefen sich auf 144,1 Mio. CHF, insgesamt betreut die Genossenschaft über 33.000 landwirtschaftliche Betriebe in der Schweiz, Frankreich und Italien – auf einer Fläche von mehr als 1,1 Mio. Hektar. Das breit abgestützte Geschäftsmodell zahlte sich einmal mehr aus: Während in der Schweiz die Schadenaufwände hoch lagen, blieb die Belastung in den übrigen Ländern gering. Daraus resultiert eine Gesamtschadenquote von 62,1% und ein Schadenkostensatz von 83,8%.
Diese positive Entwicklung erlaubt es der Schweizer Hagel, ihren Versicherten in der Schweiz auch 2025 Prämienrückvergütungen in der Höhe von 2,8 Mio. CHF zukommen zu lassen – ein Zeichen der genossenschaftlichen Verlässlichkeit.
Ein zukunftsweisender Entscheid fiel zudem mit der Genehmigung der Totalrevision der Statuten. Sie legt die Grundlage für die kontinuierliche Weiterentwicklung der Schweizer Hagel und stärkt ihre Position als resiliente, moderne Genossenschaft in einem sich rasch wandelnden Umfeld.

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