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Sachsen: WM-Vorbereitung für die WorldSkills in Lyon
Das Team
Anton Schimeck ist 20 Jahre und arbeitet zurzeit als Fach- und Vorarbeiter im Dresdner Garten- und Landschaftsbau-Unternehmen POMOSUS von Christoph Rother, wo er auch seine Ausbildung zum Landschaftsgärtner absolvierte. Am Beruf begeistert ihn vor allem die Vielfalt an Materialien, die unterschiedlichen Tätigkeiten und Maschinen, aber auch, dass man sehr viel für eine bessere Umwelt beitragen kann.
Der 20-jährige Theo Kleinstäuber arbeitet seit seiner Ausbildung im Betrieb seines Vaters, Gartengestaltung Robert Kleinstäuber in Bad Gottleuba-Bergießhübel. Er liebt die Herausforderung und erhofft sich durch die Teilnahme an den WorldSkills mehr Wissen und Fertigkeiten, aber auch eine gewisse öffentliche Aufmerksamkeit, die diesen Beruf in die Welt trägt.
Die Vorbereitung
Die große Unbekannte ist die Wettbewerbsaufgabe. Diese umfasst laut der Beschreibung des öffentlichen Testprojekts Inspirationen aus historischen französischen Gärten mit symmetrischem und ökologischem Design, verknüpft durch moderne Technik. Der Wettbewerbsgarten ist nicht nur an den heutigen französischen Lebensstil angepasst, sondern auch mit einer klimaangepassten Pflanzenauswahl sowie einer wassereffizienten Bauweise naturresistent ausgestattet. „Diese Beschreibung sowie eine Vielzahl an Visualisierungen helfen beim Erahnen der Aufgabe“, verrät der sächsische Landestrainer Georg Kahsnitz aus Bahretal (EdGarten GmbH). „Deshalb trainierten Theo Kleinstäuber und Anton Schimeck in ihrer Vorbereitungszeit die gesamte Vielfalt. Es gab Trainingseinheiten, in denen Holzarbeiten, Natursteinarbeiten, aber auch der Schnitt von Formgehölzen sowie das Pflanzenwissen im Vordergrund standen“, erläutert Johannes Gaugel, GaLaBau-Unternehmer aus Heuchlingen und seit dem Jahr 2017 als internationaler Experte für das deutsche Team der Landschaftsgärtner zuständig. Gaugel beobachtet mit Wohlwollen, das sich die beiden Teilnehmer mit jedem Training besser ergänzen.
Trainiert wurde das sächsische Team nicht nur von Gaugel und Kahsnitz, sondern auch von den Natursteinexperten Christian Dietz aus Wilsdruff und Jens Hildebrandt aus Thermalbad Wiesenbad sowie weiteren Experten aus dem Bereich der Pflanzenverwendung und Pflege.
Der Ablauf des Wettbewerbs
„Am Tag vor der Eröffnung des Wettbewerbs werden die Details gelüftet. Die Wettbewerbsaufgabe wird dann den 20 teilnehmenden Teams zum ersten Mal vorgestellt“, skizziert Gaugel den Ablauf in Lyon.
An den Wettbewerbstagen (11. – 14. September) wird es für Anton und Theo vier Tage lang nervenaufreibend und körperlich anstrengend. Die Wettbewerbsaufgabe muss in nur 22 Stunden fachlich korrekt und absolut exakt mit den angegebenen Maßen umgesetzt werden. Die Teams der Mitbewerber bereiten sich ebenfalls umfangreich vor und so spielen bei jeder Berufe-WM mehr Länder in der Spitzenregion mit. „Die knappe Zeitvorgabe reicht nur dann für die vorgegebene Aufgabe, wenn alles reibungslos abläuft“, ergänzt Trainer Kahsnitz. Fehler kann sich kein Team leisten, wenn es vorne platziert sein möchte.

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