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Oldenburger Gartentage: Der Garten als Mittelpunkt
Der Garten wird natürlich, hochwertig und auch intelligent: die Oldenburger Gartentage in den Weser-Ems-Hallen Oldenburg. Von Eichenrinden-Kompost über Smart-Grill bis Mega-Hibiskus: Die Oldenburger Gartentage in den Weser-Ems-Hallen zeigen 2017 spannende Trends und bunte Inspirationen für die Freiluftsaison. Rund 50 Aussteller präsentieren von Freitag bis Sonntag, 3. bis 5. März, auf ca. 4.000 qm ihre Produkte und Ideen. Eine vielseitige Vortragsreihe informiert parallel dazu über Themen wie Bienenschutz, Gartendesign und Obstschnitt. Die Messeleitung erwartet rund 10.000 Besucher aus dem gesamten Oldenburger Land, zumal diesmal ein weiteres Highlight lockt: In der benachbarten Kongresshalle feiert die Genussmesse MOHLTIED mit kulinarischen Spezialitäten Premiere, und das Messeticket gilt für beide Veranstaltungen. Geöffnet ist an allen drei Tagen von 10 bis 17 Uhr.
Die Trends 2017: Natürlicher Look und viel Komfort
Der Garten wird auch in diesem Jahr mehr und mehr zum Wohnbereich. Essplatz, Küche, Lounge – alles darf ins Freie. „Dabei sind die Outdoor- von den Indoormöbeln in ihrer Qualität und ihrem Design kaum noch zu unterscheiden“, sagt Messeleiterin Sonja Hobbie. Bei den Beschattungen, Koch- und Grillgelegenheiten wird 2017 immer mehr Wert auf intelligente Ausstattung gelegt. So zeigt der Aussteller DQ Garden, wie sich die Grilltemperatur über das Smartphone überwachen lässt. In der Gartengestaltung wird weiterhin Wert auf natürlichen Look und Nachhaltigkeit gelegt. Stauden, Gräser, alte Gemüse- und Obstsorten sind die Must-haves im Hobbygarten.
XXL-Blüte für die Gärten der Zukunft
Einen der im wahrsten Sinne des Wortes ganz großen Stars hat Beatrice Bartels von der Gärtnerei Bartels im Gepäck: den Stauden-Hibiskus. Seine essbare Blüte hat mit 25 bis 30 cm Durchmesser tellerfüllende Dimensionen. „Ob als pompöse Salatbeilage oder als vitaminreiches Teeblatt – der Hibiskus lässt sich hervorragend verwerten“, sagt Bartels. Damit entspräche die widerstandsfähige Staude auch dem Nachhaltigkeitsgedanken naturnaher Gärten. Als Europas größter Anbieter für winterharte Hibiskus-Stauden hat Bartels mehr als 20 verschiedene Sorten der gigantischen Blütenwunder im Programm. Das Farbspektrum dieser ursprünglich aus NordostAmerika stammenden Pflanze reicht von weiß mit rotem Herzchen über Zuckerwatten-Rosa bis hin zu tiefem Rot. Bartels, die in ihrer Gärtnerei allerlei essbare Pflanzen aufziehen und komplett auf den Einsatz von Insektiziden verzichten, freuen sich über die naturnahe Bewegung im HobbygartenBereich: „Das wird hoffentlich der Trend der kommenden Jahrhunderte werden und bleiben!“ Und da geht’s um unsere Erde Einige Ausstellungsflächen weiter will das kleine Erdenwerk „DIE TORFFRAU“ mit EichenrindenKompost und Torf-Mischungen Boden gut machen. „In den 80ern haben es meine Eltern geschafft, aus der Rinde der Eiche einen Kompost zu gewinnen, der dem stärksten Baum unserer Region ebenbürtig ist“, sagt Dorothee Reinkemeyer. Zwei Jahre experimentierte das Unternehmen, heraus kam ein weltweit einmaliger Spitzen-Kompost. „Der macht tote Pflanzen wieder lebendig!“, so Reinkemeyer überspitzt. Auf der Messe stellt sie das Exklusivprodukt vor und klärt in ihrem Fachvortrag „Auf die Mischung kommt es an“ (Sonnabend und Sonntag, jeweils um 12 Uhr) darüber auf, was eine gute Blumenerde ausmacht. „Torf wird zu Unrecht verteufelt“, sagt Reinkemeyer.
„Wer nicht ständig gießen möchte, braucht nun einmal seine einmalige Schwammfunktion.“ Torffreie Alternativen seien häufig mit Vorsicht zu genießen. „Die Erdenindustrie kommt dem Wunsch der Verbraucher nach mehr Nachhaltigkeit oft nur auf dem Etikett nach.“ So würden zum Beispiel schwer zersetzbare Kokosfasern - hauptsächlich aus Indien und Sri Lanka - als Torfersatz genommen. „Ebenso wenig eine gute Lösung wie Grünkompost mit zehn Prozent Biotonnen-Anteil“, so die Erden-Expertin und rät zum genauen Hingucken.
Wächst und gedeiht: die Vortragsreihe
Der Thema Torf und Bodenkunde ist nur eines von vielen spannenden Inhalten, die die beliebte Vortragsreihe der Oldenburger Gartentage 2017 im Angebot hat. „Wir konnten wieder viele hochkarätige Referenten verpflichten“, sagt Hobbie. Fest zum Bestand zählen mittlerweile Erika Brunken und Mechthild Ahlers von der Niedersächsischen Gartenakademie. In diesem Jahr sprechen sie zu den Themen: „Blütenwunder Hortensien - so vielseitig und schön“ (Brunken) und „Rosenpraxis heute - ABC der Rosenpflege“ (Ahlers). Gartenplaner Bernd Hestermeyer verrät „Wie Sie aus Ihrem Garten einen gemütlichen Ort machen“ und die Gartenarchitektin Karin Schelcher übergibt den „Schlüssel zum persönlichen Gartenglück“. Ein immens wichtiges Thema behandelt Miriam Soboll vom Landesverband Niedersächsischer Gartenfreunde LNG am Sonnabend und Sonntag, 4. und 5. März, ab 12 Uhr mit ihrem Vortrag „Ist mein Garten bienenfreundlich?“ Einen Überblick, zu welchem Zeitpunkt welcher Vortrag in welcher Halle beginnt, erhalten Interessierte auf der Messe-Webseite www.weser-ems-hallen.de/tickets/oldenburgergartentage
Eintrittspreise und Web
- Tageskarte: 6,50 Euro
- Über NWZ-Card ermäßigte Tageskarte: 6 Euro
- Kinder und Jugendliche bis 14 Jahre in Begleitung Erwachsener: freier Eintritt
- Weitere Infos: http://www.weser-ems-hallen.de/tickets/oldenburger-gartentage
Vortragsprogramm bei den Oldenburger Gartentagen 2017
Freitag, 3. März 2017, Vortragsbereich I
- 11 Uhr: „Blütenwunder Hortensien – so vielseitig und schön“, Erika Brunken
(Niedersächsische Gartenakademie)
- 15 Uhr: „Wie Sie aus Ihrem Garten einen gemütlichen Ort machen“, Bernd Hestermeyer
- 16 Uhr: „Gartenlust im Frühling – Impressionen aus privaten Frühlingsgärten“, Bettina Gröneweg (Niedersächsische Gartenakademie)
Freitag, 3. März 2017, Vortragsbereich II
- 12 Uhr: „Veredeln von Obstbäumen leicht gemacht“, Siegfried Schmidt (Gartenfreunde
Oldenburger Ammerland)
- 14 Uhr: „Der Schlüssel zum persönlichen Gartenglück“, Karin Schelcher (Gartenarchitektin)
- 15 Uhr: „Eine Bilderreise zu den schönsten Gärten Großbritanniens“, Marlies Ackermann
Sonnabend, 4. März 2017, Vortragsbereich I
- 12 Uhr: „Auf die Mischung kommt es an“, Erdenexpertin Dorothee Reinkemeyer
- 15 Uhr: „Wie Sie aus Ihrem Garten einen gemütlichen Ort machen“, Bernd Hestermeyer
Sonnabend, 4. März 2017, Vortragsbereich II
- 12 Uhr: „Ist mein Garten bienenfreundlich?“, Miriam Soboll (Landesfachberaterin LNG)
- 14 Uhr: „Der Schlüssel zum persönlichen Gartenglück“, Karin Schelcher (Gartenarchitektin)
- 15 Uhr: „Eine Bilderreise zu den schönsten Gärten Großbritanniens“, Marlies Ackermann
Sonntag, 5. März 2017, Vortragsbereich I
- 11 Uhr: „Säulen- und Spalierobstbäume – Vielfalt auf kleinstem Raum“, Heinrich Beltz
(Niedersächsische Gartenakademie)
- 12 Uhr: „Auf die Mischung kommt es an“, Erdenexpertin Dorothee Reinkemeyer
- 13 Uhr: „Rosenpraxis heute– ABC der Rosenpflege“, Mechthild Ahlers (Niedersächsische Gartenakademie)
- 15 Uhr: „Wie Sie aus Ihrem Garten einen gemütlichen Ort machen“, Bernd Hestermeyer
Sonntag, 5. März 2017, Vortragsbereich II
- 12 Uhr: „Ist mein Garten bienenfreundlich?“, Miriam Soboll (Landesfachberaterin LNG)
- 14 Uhr: „Der Schlüssel zum persönlichen Gartenglück“, Karin Schelcher (Gartenarchitektin)

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