Österreich: Unwetter schädigten erneut die Landwirtschaft

Eine Kaltfront hat am 23. Juni 2023 die erste Hitzewelle beendet.

Hagelschloßen in Diex am 23.06.2023. Bild: Österreichische Hagelversicherung.

Die Umstellung ist aber mit teils heftigen Gewittern einhergegangen. So zog am Nachmittag von Kärnten eine Unwetterfront weiter in die Steiermark und das Burgenland. „Binnen 48 Stunden ist die heimische Landwirtschaft erneut durch schwere Unwetter geschädigt worden. Starkregen und Hagel schädigten insbesondere Ackerkulturen und das Grünland in Kärnten, der Steiermark und im Burgenland. Es entstand in den drei Bundesländern ein Gesamtschaden in der Landwirtschaft in der Höhe von 1,6 Mio. Euro“, so der Pressesprecher der Österreichischen Hagelversicherung, Dr. Mario Winkler. Positiv ist, dass sich laut Meteorologen das Wetter am Wochenende unter zunehmendem Hochdruckeinfluss beruhigt.

Schadendetails für Kärnten:

  • Betroffene Bezirke: Völkermarkt, Wolfsberg, St. Veit an der Glan
  • Betroffene Kulturen: Ackerkulturen (Mais, Soja, Getreide), Grünland
  • Betroffene Agrarfläche: 4.100 Hektar
  • Gesamtschaden in der Landwirtschaft in Kärnten: 600.000 Euro

Schadendetails für die Steiermark:

  • Betroffene Bezirke: Graz-Umgebung, Weiz, Hartberg-Fürstenfeld, Südoststeiermark
  • Betroffene Kulturen: Ackerkulturen (Mais, Getreide), Grünland
  • Betroffene Agrarfläche: 5.700 Hektar
  • Gesamtschaden in der Landwirtschaft in der Steiermark: 700.000 Euro

Schadendetails für das Burgenland:

  • Betroffener Bezirk: Mattersburg
  • Betroffene Kulturen: Ackerkulturen (Mais, Soja, Getreide, Zuckerrübe), Obst
  • Betroffene Agrarfläche: 1.400 Hektar
  • Gesamtschaden in der Landwirtschaft im Burgenland: 300.000 Euro

Hinweis: Betroffene Landwirte melden ihre Schäden im Portal der Österreichischen Hagelversicherung.

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