Österreich: Erste Hagelschäden des Jahres

Die Unwetteraktivität nimmt Fahrt auf: Anfang Mai kam es in Österreich zu den ersten Hagelereignissen des Jahres - mit Schäden in der Landwirtschaft. Betroffen waren insbesondere das Marchfeld in Niederösterreich sowie Teile der Steiermark und des Burgenlands.

Apfel mit Hagelschlossen in Kukmirn. Bild: Österreichische Hagelversicherung.

Niederösterreich: Schäden im Gartenbau

Im niederösterreichischen Marchfeld verursachte ein Hagelunwetter bereits gestern am späten Nachmittag Schäden. Vor allem Kulturen des Gartenbaus (neben Ackerkulturen) wurden geschädigt. Der Gesamtschaden in der Landwirtschaft in Niederösterreich beläuft sich nach ersten Erhebungen durch die Sachverständigen der Österreichischen Hagelversicherung auf rund 500.000 Euro.

Steiermark: Obstbau und Netzkonstruktionen betroffen

Am heutigen Nachmittag zog ein Hagelunwetter über die Bezirke Weiz und Hartberg-Fürstenfeld. Besonders betroffen waren Kulturen des Obstbaus sowie die dazugehörigen Netzkonstruktionen, aber auch Ackerkulturen wurden geschädigt. Der Schaden in der Steiermark wird aktuell mit 800.000 Euro beziffert.

Burgenland: Hagel trifft Obstkulturen

Die Unwetter zogen weiter über den Süden des Burgenlandes hinweg. In den Bezirken Güssing und Jennersdorf kam es durch einen Hagelschlag zu Schäden vor allem an Obstkulturen. Auch Grünland und Ackerkulturen wurden in Mitleidenschaft gezogen. Der vorläufige Gesamtschaden wird mit 600.000 Euro beziffert.

Innerhalb eines Tages summieren sich somit die ersten Hagelschäden des Jahres in der Landwirtschaft auf 1,9 Mio. Euro. Die Schadenserhebung durch die Sachverständigen der Österreichischen Hagelversicherung beginnt unverzüglich. Der agrarische Spezialversicherer steht den betroffenen Bäuerinnen und Bauern rasch und unbürokratisch zur Seite. Die beginnende Hagelsaison zeigt, wie verletzbar die Landwirtschaft mit ihrer Werkstatt unter freiem Himmel ist.

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