ÖKO-TEST: Finger weg von Billigheckenscheren

Bei Heckenscheren lohnt es sich, ein bisschen Geld zu investieren. Denn die teureren Geräte sind nicht nur schneller und besser, das preisgünstigste gab auch schnell den Geist auf. Das ist das Resümee einer aktuellen Untersuchung von ÖKO-TEST.

Bei Heckenscheren lohnt es sich, ein bisschen Geld zu investieren. Denn die teureren Geräte sind nicht nur schneller und besser, das preisgünstigste gab auch schnell den Geist auf. Das ist das Resümee einer aktuellen Untersuchung von ÖKO-TEST.

Wer beim Kauf einer Heckenschere geizt, spart an der falschen Stelle. So lockerten sich bei dem 54-Euro-Modell im Test nach kurzer Zeit die ersten Schrauben. Wenig später hatten sich dann auch die Schrauben gelöst, die das Messer zusammenhalten, was im Ernstfall zur Gefahr wird.

Die Heckenschere sollte die Äste mit einem sauberen Schnitt durchtrennen. Das ist nicht eine Frage der Optik: Auf ausgefransten Schnittflächen setzen sich gerne Pilze ab. Während der Billigheimer im Test hier stark rupft, schaffte ein Gerät im Test sogar saubere Schnitte bis zu einem Astdurchmesser von 16 Millimetern.

Kritisch ist, dass alle Heckenscheren im Test gehörig Lärm machen und lauter sind als 85 Dezibel. In einigen Produkten stecken zudem im schwarzen Kunststoff des Griffs krebsverdächtige polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe. (ÖKO-TEST)

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